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Regional Radball: Bilshäuser werden ihrer Favoritenrolle gerecht
Sportbuzzer Sportmix Regional Radball: Bilshäuser werden ihrer Favoritenrolle gerecht
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19:01 15.04.2014
Eingeklemmt: Der Bilshäuser Simon Stephan (Bilshausen IV/r.) versucht vor David Roerkohl (Münster I) an den Ball zu kommen. Quelle: Lüder
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Bilshausen

In Wöbbelin scheiterte das zweite U-13-Tandem mit Bojan Strüber und Sebastian Holler als viertbestes Team der Gruppe vier nur knapp.

„Im entscheidenden Spiel gegen den Ludwigsfelder RC streikten in ihrer ersten überregionalen Entscheidung etwas die Nerven. Es war ein Spiel auf Augenhöhe“, berichtete der betreuende Trainer Franz-Josef Adler.

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Neben der entscheidenden 1:2-Niederlage gegen die Brandenburger gingen erwartungsgemäß auch die Spiele gegen die favorisierten Mannschaften vom Mecklenburg-Vorpommerschen Gastgeber SVW Lüblow (0:4) und dem SV Märkisch-Buchholz, ebenfalls Brandenburg (1:7) verloren.

Radball-Fest in Bilshausen

Dafür fuhren Strüber/Holler gegen  Ludwigsfelde II mit 6:3 und gegen SGS Luckenwalde (Brandenburg) mit 2:1 die erhofften Erfolge ein.

Ein Radball-Fest erlebten die Zuschauer in der Carl-Strüber-Halle in Bilshausen. In der Viertelfinal-Gruppe eins wurde die erste U-13-Mannschaft vom RV Möve mit Linus Heinemann und Leon Schreier ihrer Favoritenstellung vollauf gerecht und gewann unter Anleitung ihres Betreuers Stefan Macke alle Spiele mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 47:1.

Das einzige Gegentor handelten sich Linus und Leon ausgerechnet im ersten Spiel gegen ihre eigene Vierte beim 10:1-Kantersieg ein. Es sollte aber nicht der einzige zweistellige Sieg bleiben. Gegen den RCP Iserlohn (11:0) und RSV Münster II (13:0) kannten Heinemann/Schreier keine Gnade.

Dritte Vertretung überrascht

Weniger Tore sahen die Fans bei den restlichen Spielen von Möve I gegen die beiden künftigen Halbfinalisten RSV Münster I mit 6:0 und ihre eigene dritte Vertretung mit 7:0.

Und diese dritte Vertretung des RV Möve mit Anton Demuth und Henrik Strüber überraschte nach der Eingangsniederlage mit vier Siegen und dem letztendlich zweiten Turnierplatz.

Mit Betreuer André Sieg feierten Demuth/Strüber Siege über die NRW-Teams RCP Iserlohn (6:0), RSV Münster I (3:2) und RSV Münster II (5:1). Im zweiten Vereinsduell gegen die eigene Vierte hatte Möve III dagegen nur knapp mit 2:1 die Nase vorn.

Remis im entscheidenden Spiel

Die vierte Vertretung des RVM Bilshausen mit Leif Seifert und Simon Stephan konnte aufgrund des Verzichtes einer qualifizierten Mannschaft nachrücken und fand sich plötzlich in ihrem ersten aktiven Jahr im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft wieder.

Für Betreuer Felix Stephan, der zugleich auch Spieler der ersten Herrenmannschaft ist, war daher allein mit der Teilnahme jede Zielvorgabe überschritten. Nicht Letzter werden war der heimliche Gedanke – und dies schafften die beiden Youngster dann auch.

Im entscheidenden Spiel gegen die zweite Vertretung des RSV Münster schafften die Jung-Möven ein 1:1-Remis und wurden somit in der Sechsergruppe aufgrund des besseren Torverhältnisses Fünfter.

Neben den beiden Niederlagen gegen die Lokalmatadoren mussten sich im weiteren Verlauf Seifert/Stephan nur knapp mit 1:2 gegen Iserlohn und 1:3 gegen Münster I geschlagen geben. Die Bilshäuser U-15-Mannschaft mit Lennard Uhde und Jonathan Fuchs qualifizierte sich in Ludwigsfelde mit einem dritten Platz für das DM-Halbfinale.

Fehlendes Glück

Zwar war hinter der Übermannschaft RSVL Gifhorn der zweite Platz anvisiert, aber im entscheidenden Spiel gegen den brandenburgischen Gastgeber fehlte bei der 2:3-Niederlage eine Portion Glück. Die 2:9-Niederlage im Eröffnungsspiel gegen den ehemaligen Deutschen U13-Meister Gifhorn war eingeplant. Nun mussten aus den letzten beiden Spielen zwei Siege her, um die Qualifikation zu schaffen.

Gut eingestellt durch Betreuer Nils Müller, Spieler der zweiten Herrenmannschaft, konnten in der Folge die beiden weiteren Brandenburg-Teams LRV Cottbus mit 7:1 und der SpVg Steinhagen mit 8:0 besiegt werden.

Die sechste gemeldete Mannschaft vom SVW Methler (Nordrhein-Westfalen) sagte  kurzfristig krankheitsbedingt ab, so dass kein Nachrücker mehr bestimmt werden konnte. Die Spiele wurden mit 5:0 für die Gegner gewertet, wovon auch Uhde/Fuchs profitierten.

Von Berthold Kopp

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