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Regional Dank Teamwork zum Sieg
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21:15 27.03.2017
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Esplingerode

Eine Sprintentscheidung sahen die Zuschauer beim Höhepunkt des Wettkampftages, dem Eliterennen über 68 Kilometer: Adrian Rips vom RSC Kattenberg siegte mit etwa zehn Metern Vorsprung auf Erik Mohs (RSC Nordsachsen). „Ich habe mich von Beginn an sehr gut gefühlt und meine Mannschaft hat mich super unterstützt. In der letzten Runde haben mich vier Teamkollegen aus dem Wind gehalten“, skizzierte der 22 Jahre junge Spurtsieger.

Radsporttage

Der Triumph sei für den Radrennfahrer „einer der größeren“ seiner bisherigen Karriere gewesen. „Und zudem ein Zeichen, dass ich offenbar gut über den Winter gekommen bin“, so Rips. Sein in Schleswig-Holstein ansässigen Elektroland24-Cycling-Team sei mit dem Ziel einer Podiumsplatzierung ins Eichsfeld gereist. Und dies machten die Blau-Weißen auf dem 8,5 Kilometer langen Rundkurs von Beginn an deutlich, indem sie das Renngeschehen unter Kontrolle nahmen.

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Bester regionaler Starter war Julius Reinhold vom Tuspo Weende, der auf Rang 18 landete. „Der Seitenwind spielte eine große Rolle. Das Rennen war wirklich brutal schnell und mit nichts zu vergleichen, was in den letzten Jahren auf der Runde passiert ist“, verdeutlichte er. Reinhold heimste, weil im Rahmen des Rennens die Bezirksmeister Braunschweigs ermittelt wurden, mit seiner Leistung auch eine Goldmedaille ein.

„In allen Rennen wurde attackiert wie verrückt - aber niemand kam richtig weg“, resümierte Mitorganisator Kohlrautz. So sei in allen elf Klassen die Entscheidung im Endspurt gefallen. Dass es mehr Kollisionen gab als im Vorjahr - ein Fahrer musste nach einem Sturz auf die Schulter ins Krankenhaus gebracht werden - führte Kohlrautz auf den frühen Saisonzeitpunkt zurück. Erstmals wurde das Rennen im März statt im Mai ausgetragen. „Die Fahrer waren nervöser, die Routine war noch nicht drin“, sagte er. Große Fahrerfelder und überragendes Wetter sorgten dennoch für ein sportliches Highlight in Esplingerode.

Von einem „perfekten Renntag“ sprach auch Holger Buch, der Abteilungsleiter des Tuspo. Die Weender durften sich über einen ersten Platz freuen: Franzi Arendt hatte im Rennen der U13 die schnellsten Beine. Erfreulich war aus Sicht der Göttinger zudem, dass mit Mia Buch, Adrian Pilz und Helena Köke drei U11-Pedaleure ihr erstes Rennen über eine Runde erfolgreich meisterten. Mit Mario Carl landete ferner ein Fahrer des VCE Duderstadt auf Rang zwei in einem der beiden Senioren-Rennen. Einer Neuauflage des Eichsfelder Radsporttages im Jahr 2018 steht aus Sicht des Organisations-Teams offenbar nichts im Wege: „Inzwischen ist das Rennen fast schon zum Selbstläufer geworden“, betont Kohlrautz. cro