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Regional Renshausen freut sich auf Herausforderung
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18:02 08.07.2009
Zweikampf: Renshausens Mannschaftsführerin Katharina Heuerding (links), hier im Heimspiel gegen den HSC Hannover, ist stets eine Leistungsträgerin im Eichsfeldteam.
Zweikampf: Renshausens Mannschaftsführerin Katharina Heuerding (links), hier im Heimspiel gegen den HSC Hannover, ist stets eine Leistungsträgerin im Eichsfeldteam. Quelle: Pförtner
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Dass die Renshäuserinnen den Klassenverbleib bereits im April dieses Jahres – fünf Tage vor dem Saisonende – bejubeln durften, damit hatte weder die Mannschaft noch ihr Trainer gerechnet. „Wir sind selbst überrascht gewesen, wie gut es für uns gelaufen ist“, erklärt Biermann. Vor allem in Anbetracht der Hinrunde gerät der TSV-Trainer ins Schwärmen: „Da haben wir 100 Prozent gebracht. Besser können wir fast gar nicht mehr spielen.“

Um die Klasse auch im kommenden Spieljahr zu halten, müsse sein Team da anknüpfen wo es aufgehört habe. Denn nach Biermanns Ansicht rückt die Oberliga noch einmal enger zusammen. So seien vor allem auch die Aufsteiger nicht zu unterschätzen. Neu in der Liga sind der PSV GW Hildesheim, dem Biermann eine gute Jugendarbeit bescheinigt, der TSV Fortuna Salzgitter, der nach dem Abstieg 2008 den direkten Wiederaufstieg geschafft hat und der TSV Eintracht Immenbeck, mit dem es die Renshäuserinnen bereits vor dem Saisonstart (16. August) zu tun bekommen. Im Niedersachsenpokal ist die Elf aus Buxtehude nämlich ihr  erster Gegner.

Mit dem Pokalwettbewerb hat der TSV in der letzten Saison gute Erfahrungen gemacht, schaffte den Sprung bis ins Viertelfinale. „Wir werden natürlich wieder versuchen, soweit wie möglich zu kommen, aber unser Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf dem Ligageschehen“, macht Biermann deutlich.

Keine Abgänge

Als Aufstiegsfavoriten nennt der TSV-Coach Sparta Göttingen und die Reserve des VfL Wolfsburg. „Man muss sich mal vorstellen, dass Sparta 23 Spielerinnen mit Oberliga-Erfahrung zur Verfügung hat. Das sind ganz andere Bedingungen als bei uns“, erklärt Biermann, der voraussichtlich auf einen Kader von 15 Spielerinnen zurückgreifen kann. Abgänge hat das Eichsfeldteam nicht zu vermelden, Zugänge gibt es dafür gleich vier Stück. Alle kommen sie aus der zweiten Mannschaft des Vereins. Endlich spielberechtigt ist Jana Jaschewski, die nun die geforderten 16 Lebensjahre vorweist. Wieder genesen ist Marianne Strüber, die nach einem Kreuzbandriss bisher sehr gute Eindrücke hinterließ und auch Carolin Juranz und Nadine Reinemann wollen sich für die erste Mannschaft empfehlen. „Wir wollen auch in der kommenden Saison fußballerisch noch einen Schritt nach vorne machen. Wenn uns das gelingt und meine Mannschaft die nötige Disziplin an den Tag legt, dann können wir mithalten.“ Da ist sich Biermann sicher.

Von Kristin Kunze

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