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Rope Skipper des TV Roringen schaffen Showcontest-Qualifikation

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16:00 15.09.2021
Dürfen im Dezember auf die europäische Live-Bühne: Svenja Reinhardt, Annika Reinhardt, Viviane Simon und Enja Kubitschke (v.l.).
Dürfen im Dezember auf die europäische Live-Bühne: Svenja Reinhardt, Annika Reinhardt, Viviane Simon und Enja Kubitschke (v.l.). Quelle: TV Roringen
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Roringen

„Ich drücke meinen Mädels ganz fest die Daumen, dass Sie sich für das harte Training belohnen können“: Nach der geglückten Qualifikation der Rope Skipper des TV Roringen für den ERSO Showcontest in Belgien ist der Blick bei Astrid Reinhardt umgehend auf die nächsten Aufgaben im Winter gerichtet. Der formulierte Wunsch der Übungsleiterin beschreibt den gewachsenen Anspruch der Roringer, denn belohnt haben sich die Sportlerinnen aus dem Göttinger Ortsteil in der jüngeren Vergangenheit bereits einige Male.

Die Qualifikation für die Wettkämpfe in Belgien reiht sich in eine Vielzahl von Erfolgen in der zurückliegenden Wettkampfsaison ein. Die Springerinnen schwimmen momentan auf einer regelrechten Erfolgswelle, dabei war der Start ins abgelaufene Jahr 2020 alles andere als einfach.

Wie so viele Sportler und Sportlerinnen bekamen auch die Rope Skipper die Konsequenzen der Corona-Pandemie zu spüren. Die Folge waren reihenweise Absagen und, als Reaktion, die Einführung einer neuen Form der Wettkampfteilnahme und Austragung. Durch Online-Einsendevideos der einstudierten Choreographien ermöglichten die Veranstalter weiterhin sportlichen Konkurrenzkampf.

Umfangreiche Umstellung für die Reinhardt-Schützlinge

Das bedeutete für Übungsleiterin Reinhardt und ihre Schützlinge eine umfangreiche Umstellung. Durch intensive Trainingsarbeit und vorbildliches Engagement überwand das Team aber auch diese Hürde. Trotz der ungewohnten Umstände erzielten die Springerinnen Annika Reinhardt, Svenja Reinhardt, Viviane Simon und Enja Kubitschke mehrere Gold- und Silbermedaillen bei den Deutschen Meisterschaften 2020/2021.

Höhepunkt der abgelaufenen Saison war dann die virtuelle Weltmeisterschaft im Rope Skipping. Die Sportlerinnen des TV Roringen konkurrierten dabei mit mehr als 2500 virtuellen Einsendungen aus 24 Ländern. Durch die hohe Teilnehmerzahl sind noch nicht alle Ergebnisse veröffentlicht, das Roringer Team befindet sich also noch im Wartestand.

Zeit für eine Verschnaufpause bleibt allerdings nicht, denn der nächste renommierte Wettkampf wartete schon auf die eingeschworene Mannschaft – der Showcontest der European Rope Skipping Organisation (ERSO) findet im Zwei-Jahres-Rhythmus statt und verspricht die Möglichkeit eines Auftrittes vor europäischem Livepublikum.

Die Qualifikation erfolgt per Video-Einsendung

Voraussetzung für die Teilnahme ist allerdings eine erfolgreiche Qualifikation durch Videoeinsendung. Besondere Herausforderung für die Sportlerinnen der Universitätsstadt: Neben der üblichen Choreographie sollen auch verschiedene Tanz- und Showelemente eingeflochten werden. Stunde um Stunde probten Astrid Reinhardt und ihr Team in der vereinseigenen Halle, um am Ende ein makelloses vierminütiges Video einreichen zu können.

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Auch wenn laut der Übungsleiterin das Filmen „schon deutlich schwerer als gedacht“ war, überzeugte die Darbietung der Rope Skipper die Kampfrichter. Das Team um Reinhardt darf nun als zweitbestes deutsches Team nach Belgien reisen und dabei nicht nur Deutschland vertreten, sondern auch nach langer Pause endlich wieder live auftreten.

Von Fabian Thiele