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SG Hilkerode/Birkungen reist zur Eintracht nach Braunschweig

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10:00 27.11.2021
Simon Kohlrautz und die SG Hilkerode/Birkungen fahren am Sonnabend nach Braunschweig.
Simon Kohlrautz und die SG Hilkerode/Birkungen fahren am Sonnabend nach Braunschweig. Quelle: Helge Schneemann
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Eichsfeld

Ein schwerer Gang steht den Landesliga-Basketballern der SG Hilkerode/Birkungen am sechsten Spieltag bevor. Am Sonnabend um 18 Uhr werden sie in der Sporthalle Rheinring von Eintracht Braunschweig empfangen. Beim Blick auf die Tabelle wird deutlich, dass die Vorzeichen bei beiden Teams sehr unterschiedlich sind.

Die gastgebende Eintracht belegt zurzeit den vierten Tabellenplatz, hat zwei ihrer bisher erst drei ausgetragenen Begegnungen gewonnen. Die Eichsfelder haben bereits fünf Spiele ausgetragen, konnten dabei aber erst einmal das Parkett als Sieger verlassen. Deshalb belegen sie in der Tabelle auch nur den vorletzten Rang.

Um sich ein wenig Luft im Kampf um den Klassenverbleib zu verschaffen, käme eine Überraschung in der Löwenstadt gerade recht. Allerdings hat die SG Hilkerode/Birkungen auch an diesem Wochenende wieder Ausfälle auf Grund von Studium, Arbeit und Verletzungen zu vermelden.

An die Eintracht aus Braunschweig haben die Eichsfelder nicht die besten Erinnerungen. In der vergangenen Saison mussten sie sich im Heimspiel sehr deutlich mit 42:101 geschlagen geben. Damals fehlte auf Aufbauspieler Tom Hegemann. Außerdem hatte die SG Probleme in der Offensive und tat sich enorm schwer, ins Spiel zu kommen.

„Die Eintracht ist ein starker Gegner, deshalb haben wir hier auch keinen Pflichtsieg eingeplant“, heißt es in einer Mitteilung der Mannschaft. Sollten sowohl Tom als auch Paul Hegemann an diesem Wochenende ausfallen, würde die SG nicht nur einen Fels in der Defensive verlieren, sondern auch Aufbauprobleme in der Offensive bekommen. Wie der Kader tatsächlich aussehen wird, der die Reise nach Braunschweig antritt, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

In der Trainingseinheit nach der schmerzlichen Heimniederlage gegen den USV Braunschweig hat die Mannschaft im Training versucht, den knappen Spielausgang (54:58) aufzuarbeiten. „Hier gilt aber Mund abwischen und nach vorn schauen. Im Training wurde an neuen offensiven Ideen gefeilt und diese Ideen wurden auch intensiv trainiert“, lässt die SG verlautbaren. Bereits gegen USV Braunschweig am vergangenen Wochenende sei zu sehen gewesen, dass die Grundzüge der einstudierten Systeme funktionieren.

Die SG hat sich für das Gastspiel in Braunschweig vorgenommen, mannschaftlich geschlossen aufzutreten und so lange wie möglich punktemäßig nah an der Eintracht dran zu bleiben. Weiter soll daran gearbeitet werden, vor allem im ersten Viertel konzentriert zu starten und den Gegner nicht von Beginn an zu weit davonziehen zu lassen. Dies hat in den zurückliegenden Spielen schon immer besser funktioniert. Ein weiteres Ziel ist es, konstant zu bleiben. Das hat zuletzt gegen den USV Braunschweig nur bedingt geklappt.

Von Kathrin Lienig