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Regional SG Hilkerode-Birkungen von Verletzungspech geplagt
Sportbuzzer Sportmix Regional SG Hilkerode-Birkungen von Verletzungspech geplagt
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13:31 10.04.2018
Erfolgreichster Werfer der SG Hilkerode-Birkungen war mit 26 Punkten Norbert Niedzwicki.
Erfolgreichster Werfer der SG Hilkerode-Birkungen war mit 26 Punkten Norbert Niedzwicki. Quelle: Pförtner
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Hilkerode

Dietrich, Hunold, Körner, Niedzwiecki und Kohlrautz starteten für die SG, die sich anfangs schwer gegen die ungewohnte Manndeckung tat. Doch Niedzwiecki traf bereits in den ersten Spielminuten zwei seiner insgesamt vier Dreier. In der fünften Spielminute verletzte sich Dietrich nachdem er bei einem Korbleger auf dem Fuß seines Gegenspielers landete und musste mit Verdacht auf Bänderriss ausgewechselt werden. Hegemann kam für ihn ins Spiel, allerdings musste dieser ebenfalls nach ein paar Minuten vom Feld, da er sich beim Kampf um einen Rebound ebenfalls am Knöchel verletzte.

Kräftezehrendes Spiel für fünf gesunde Spieler

Den fünf verbleibenden Spielern stand somit nun ein sehr laufintensives und kräftezehrendes Spiel gegen die jungen Spieler aus Münden bevor. Durch die Verletzungen hatte sich bei der SG Verunsicherung breit gemacht, der Spielfluss geriet ins Stocken und zum Ende des ersten Viertels lagen die Eichsfelder mit 22:28 im Rückstand.

In der Viertelpause versuchte Ballhausen seine Schützlinge zu beruhigen und auch Hegemann und Dietrich gaben ihr bestes, um ihr Team zu unterstützen und Ballhausen beim Coaching zu helfen. Die Ansprache trug Früchte, der Ball wurde wieder besser bewegt und die Zonenverteidigung stand sicherer. Auch dank des eingewechselten Bader, der in diesem Viertel neun Punkte markierte, wurde der Rückstand zur Halbzeitpause egalisiert.

SG spielt ihre Erfahrung aus

Mit frischen Kräften startete die SG in die zweite Halbzeit. Durch einen Dreier von Körner in der 26. Minute konnten sich die Gäste erstmals etwas deutlicher auf 55:47 absetzen. Nun machte sich die Spielerfahrung der Hilkeröder bemerkbar. Das dritte Viertel endete 62:51. Im Schlussviertel schaffte es die SG, die Führung souverän zu verwalten und sogar noch auszubauen auch wenn man den Spielern anmerkte, dass das Spiel ohne Wechselmöglichkeiten sehr viel Kraft gekostet hatte.

„Für mich war das wichtigste, mit sieben gesunden Spielern nach Hause zu fahren, aber da steckt man leider manchmal nicht drin. So wurde es für die fünf Akteure ein echter Charaktertest, den sie nach Anlaufschwierigkeiten allerdings bestanden haben“, sagte Ballhausen nach der Partie. – Punkte: Körner (6), Hunold (6), Bader (30), Dietrich (2), Hegemann (2), Kohlrautz (10), Niedzwiecki (26).

Von Kathrin Lienig

10.04.2018
09.04.2018