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Regional SV Germania liefert „eine tadellose Leistung“ ab
Sportbuzzer Sportmix Regional SV Germania liefert „eine tadellose Leistung“ ab
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20:57 14.08.2011
Von Michael Bohl
Lufthoheit: Breitenbergs Kapitän Timo Friedrichs köpft auf das Einbecker Tor. Rechts neben ihm: Benedikt Simmer (Nr. 5).
Lufthoheit: Breitenbergs Kapitän Timo Friedrichs köpft auf das Einbecker Tor. Rechts neben ihm: Benedikt Simmer (Nr. 5). Quelle: Walliser
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Wenn es doch etwas zu bemängeln gäbe, räumte der Coach ein, sei dies lediglich die verbesserungswürdige Chancenverwertung. Dank der offensiv ausgerichteten taktischen Grundaufstellung und der deutlich besseren Zweikampfführung beherrschten die Germanen ihre Gäste von Anfang an. Die Breitenberger verzeichneten zahlreiche Ballgewinne im Mittelfeld und tauchten über den linken Flügel, insbesondere mit Christian Kühne, immer wieder gefährlich im Einbecker Strafraum auf. Die dritte gute Chance für die Platzherren nutzte Marvin Krukenberg bereits zum Führungstor (13.). Nur drei Minuten später hatte „Kruki“ nach einer Flanke von Kühne (dieses Mal von der rechten Seite) das 2:0 auf dem Kopf, aber erstens war der Ball in dieser Szene schwer zu nehmen und zweitens trat SVG-Keeper Chris Sudhoff in dieser Situation den ersten Beweis seiner Klasse an.

Danach leisteten sich die Eichsfelder eine kleine Schwächephase. Vorübergehend ging die richtige Abstimmung im Vierer-Mittelfeld verloren, und als die Gäste jetzt geschickter in die Schnittstellen spielten, wurde es ein paar Mal gefährlich. Die beste Möglichkeit für die Einbecker legte allerdings der ansonsten starke Benjamin Nolte mit einem zu kurz geratenen Rückpass auf, doch Torhüter Dennis Laule rettete im Herauslaufen vor dem schnellen Lars Breitenstein (37.). Zuvor hatte Laule einen Schuss von Marc-Andre Strzalla, der nach einer zu kurzen Abwehr von Libero Timo Friedrichs direkt abzog, hervorragend pariert (34.). Zehn Minuten zuvor war der Fänger nicht an eine hohe Flanke herangekommen, der Kopfball von Tobias Schütte hatte das Ziel jedoch verfehlt.

Per Kopf hätte Friedrichs kurz vor der Pause das beruhigende 2:0 für den SV Germania erzielen können: Gleich zweimal binnen 60 Sekunden kam der aufgerückte Abwehrchef nach einer Ecke frei zum Kopfstoß – erst war Sudhoff zur Stelle (41.), dann klärte der Mann am kurzen Pfosten (42.).
Aus dem Spiel heraus hatte in der 40. Minute Kühne nach gelungenem Doppelpass mit Bastian Vogt zuvor bereits den zweiten Treffer auf dem Fuß gehabt, scheiterte allerdings an Sudhoff. In der 60. Minute brach Kühne dann aber den Bann und erhöhte nur zwei Minuten später auf 3:0. In der Schlussphase war noch mehr drin als nur der vierte Torerfolg, aber ein Abstaubertreffer von René Jung fand wegen vermeintlicher Abseitsstellung keine Anerkennung (83.).

Germania: Laule – Friedrichs – Hobrecht, Gorgievski – Thomä, Simmert, Mchalwat (75. Gabel), Nolte – Krukenberg (84. Jödicke), Vogt (46. Jung), Kühne.

Tore: 1:0 Krukenberg (13.), Dropkick von der Strafraumgrenze; 2:0 Kühne (60.), köpft aus kurzer Entfernung unter die Latte, nachdem Krukenberg sich im Alleingang durchgesetzt und den Ball von rechts scharf hereingegeben hat; 3:0 Kühne (62.), Handelfmeter; 4:0 Jung (72.), vollendet nach Vorarbeit von Nolte und Kühne.