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Regional SV Seeburg weicht notfalls nach Holzerode aus
Sportbuzzer Sportmix Regional SV Seeburg weicht notfalls nach Holzerode aus
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19:10 04.11.2010
Im Angriff: Seeburgs Artem Konrat (2. v. r.) soll das Spiel seiner Elf gegen die SG Lenglern ankurbeln. Rechts: Lucas Goldmann.
Im Angriff: Seeburgs Artem Konrat (2. v. r.) soll das Spiel seiner Elf gegen die SG Lenglern ankurbeln. Rechts: Lucas Goldmann. Quelle: Thiele
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SG Rollshausen/Obernfeld – GW Elliehausen. „Gegen den Spitzenreiter darf man verlieren“, stellte SG-Trainer Michael Holzapfel nach dem 0:2 bei der SG Werratal fest, ärgerte sich aber über „dumme, einfache Gegentore“. Die Punkte zum Klassenverbleib gelte es jedoch gegen andere Mannschaften zu holen – drei sollen es gegen die Gelb-Weißen sein. „Wir spielen zuhause auf Sieg“, setzt Holzapfel auf Offensive. Zwar müsse er neben dem verletzten Christopher Knaup auch noch Rotsünder Marcel Heinrichs ersetzen, doch dafür kehre Benjamin Koch in die Startelf zurück. Holzapfel über Koch: „Er soll mit seiner Laufbereitschaft für mehr Stabilität und Schwung sorgen.“

Eintracht Gieboldehausen – SV Groß Ellershausen. Die Personalsituation beim Vorletzten ist nicht gut: Mit Michael Ring und Denis Schindler fehlen gleich zwei Spieler wegen Rot-Sperre, und aus beruflichen Gründen kann Christian Dahlke nicht dabei sein. Immerhin steht Eugen Petri – im Gegensatz zur 3:4- Niederlage in Mingerode – wieder als Chef der Viererkette zur Verfügung, und Dahlkes Part auf der Außenbahn soll Guido Nordmann übernehmen. „Die personelle Lage haben wir uns selbst zuzuschreiben“, meint Trainer Daniel Otto mit Blick auf die Roten Karten. Mit mehr Disziplin – auch im taktischen Verhalten – traue er seiner Truppe allerdings zu, den Tabellendritten zu ärgern: „Wir haben natürlich Respekt, können aber eine Sensation schaffen – das ist uns voriges Jahr ja auch mit dem 1:1 beim späteren Aufsteiger Bremke gelungen.“

SV Seeburg – SG Lenglern. Die heftigen Regenfälle haben dem Seeburger Sportplatz geschadet. „Ich habe aber schon einen Plan B“, sagt SVS-Trainer André Stelter. „Ich habe beim TSV Holzerode angefragt, ob wir unsere letzten beiden Heimspiele dort austragen können“, erzählt er und ist dessen Vorstand für das Ja-Wort dankbar. Egal, wo gespielt wird: Stelter setzt auf Sieg, obwohl er noch nicht weiß, ob er Gorik Adamjan (Dienst) und André Rudolph (krank) einsetzen kann. Vor der SG, die bisher schwankende Leistungen abgeliefert habe, müsse man aber auf der Hut sein, warnt er: „Ich weiß nicht, was da los ist, aber das ist ein Grund mehr, sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren.“

SC Rosdorf – FC Mingerode. „Wir wollen das Ding gewinnen, das ist doch klar“, erklärt FC- Geschäftsführer Thomas Kunze vor dem Match beim Tabellenletzten. „Das ist eine Pflichtaufgabe, aber wir müssen den Gegner sehr ernst nehmen, denn Rosdorf steht mit dem Rücken zur Wand“, mahnt Kunze, glaubt aber nicht, dass seine Crew den SC unterschätzen wird. „Alle Spieler wissen, um was es geht – nämlich den weiteren Vorstoß ins Mittelfeld.“

TSV Diemarden – FC Hertha Hilkerode. Für die Herthaner steht bereits das letzte Hinrundenspiel auf dem Kalender: Im Vergleich mit dem direkten Tabellennachbarn muss ihr Co-Trainer Frank Hundeshagen auf „einige wichtige Stammkräfte“ verzichten. „Es wird deshalb natürlich schwer, unsere aktuelle Serie von sechs Spielen ohne Niederlage weiter auszubauen. Unsere Jungs sind aber gut drauf und können trotz des wieder mal dezimierten Kaders in Diemarden sicher was reißen“, gibt sich Hundeshagen zuversichtlich.

Von Michael Bohl