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Regional SVG: Heimsieg soll Auftaktpleite vergessen lassen
Sportbuzzer Sportmix Regional SVG: Heimsieg soll Auftaktpleite vergessen lassen
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19:38 12.08.2011
Stürmte zuletzt an der Seite seines Bruders Grzegorz: der SVGer Krzysztof Podolczak (l.), hier im Spiel gegen Breitenberg.
Stürmte zuletzt an der Seite seines Bruders Grzegorz: der SVGer Krzysztof Podolczak (l.), hier im Spiel gegen Breitenberg. Quelle: CR
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Göttingen

Eingerahmt werden sie von den nächsten Gegnern der beiden Mannschaften: Sparta tritt am Sonntag um 15 Uhr bei Schlusslicht Dostluk Spor Osterode an, das zu Beginn mit 0:4 beim TSV Hillerse unterging, die SVG empfängt am Sonntag um 17 Uhr Tuspo Petershütte, das bis jetzt noch ohne Spiel ist. Bereits am heutigen Sonnabend um 15 Uhr hat Eintracht Northeim – am ersten Spieltag 3:3 beim BSC Acosta – den MTV Gifhorn zu Gast.

SVG – Tuspo Petershütte. Ein guter Durchgang, ein weniger guter Durchgang – wie beim 3:0-Pokalerfolg gegen Grone präsentierte sich die SVG schon in den Vorbereitungspartien wenig konstant. „Die Jungs sind noch ein bisschen jung, Frischlinge. Da kann das passieren“, sagt Trainer Knut Nolte. „Wir spielen auf keinen Fall um die Meisterschaft mit, da fehlt uns noch viel. Besonders in der Defensive.“

In der Abwehr sei Neuzugang Meyer gesetzt, die anderen Spieler unterlägen noch Leistungsschwankungen. „Die spielen mal so, mal so“, sagt Nolte. Dazu kommt, dass Alexander angeschlagen ist, genauso wie Käschel. Hafner laborierte zuletzt an einer Erkältung.
Während Alexander gegen Petershütte hinten links spielen soll, streiten sich die Neuzugänge Stern und Walz um die hintere rechte Position. Bilbeber (Nolte: „Ein richtig guter Spieler, er gibt immer 100 Prozent“) könnte auf der Sechser-Position zum Zuge kommen, aber auch auf dem Flügel. Im Sturm will sich der Coach nicht auf den „doppelten Poldi“, die Brüder Podolczak, festlegen. „Das kann am Sonntag anders aussehen. Müller hat in der zweiten Halbzeit gegen Grone sehr gut gespielt“, sagt Nolte, der vor einem kompakt stehenden und robust spielenden Gegner warnt. „Die sind schlecht zu spielen. Wir müssen auf jeden Fall in der Abwehrarbeit besser werden, nach vorn habe ich nicht so die Angst.“

DS Osterode – Sparta. 0:3 im Pokal beim klassentieferen SC Hainberg: Sparta ist mit zwei Pflichtspielniederlagen in die Saison gestartet. „Ich hatte einige Umstellungen vorgenommen. Das Spiel nehme ich auf meine Kappe“, sagt Trainer Heiko Bause über das Pokal-Aus. Unzufrieden ist der Coach mit dem Zweikampfverhalten seiner Spieler. „Das geht mir so ein bisschen ab.“ Am Donnerstag habe man sich über dieses Thema längere Zeit unterhalten. Auf der anderen Seite dürfe nicht vergessen werden, dass das Vorbereitungsturnier Sparkasse-Göttingen-Cup im Prinzip mit lediglich 13 Akteuren absolviert wurde. „Irgendwann sind sie platt. Das ist verständlich“, sagt Bause.

Verzichten muss der Trainer am Sonntag auf Daube, der sich im Pokalspiel ohne Fremdverschulden verletzt hat. Für ihn rückt Schwarze in die Innenverteidigung, auf der Sechs spielt dafür voraussichtlich Zani. Weiterhin nicht dabei sind außerdem Weska, Stehl, Huck, Klein und Saciri.

Nach Bauses Informationen habe Osterode beim 0:4 in Hillerse „gar nicht so schlecht gespielt. Spielerisch sind sie gut, mit Vorsicht zu genießen.“ Trotzdem ist der Coach optimistisch, nach dem Spiel nicht mit leeren Händen dazustehen. „Ich bin guter Dinge. Wenn wir mit einem Punkt nach Hause kommen, bin ich zufrieden.“

Von Eduard Warda