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17:45 16.07.2009
Wollen wieder zur Endrunde nach Cuxhaven: Die Beach Boys aus Kassel um HG-Torjäger Christian Brand (obere Reihe, 2. v.l.)
Wollen wieder zur Endrunde nach Cuxhaven: Die Beach Boys aus Kassel um HG-Torjäger Christian Brand (obere Reihe, 2. v.l.) Quelle: EF
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Barfuß im Sand: Schnelligkeit, Ausdauer und Dynamik kennzeichnen den Beachhandball, dem Brand im Team der Beach Boys Kassel nachgeht. „Ich spiele bereits seit über zehn Jahren“, erzählt der Torjäger, der die alljährliche Sommertournee nicht missen möchte. „Es werden andere Fähigkeiten und Bewegungen als in der Halle verlangt, auch die Taktik ist nicht zu unterschätzen“, weiß Brand: „Das hat sich immer wieder bei Spielen gegen Teams mit Zweitliga-Akteuren gezeigt. Diese konnten wir oft gewinnen, weil dem Gegner die Erfahrung im Sand fehlte“.

Erst Fußball, dann Handball

Schon in der A-Jugend hat Brand sein erstes Beachhand-ball-Turnier bestritten. Zuvor war der gebürtige Arnstädter durch Vater René vom Fußball zum Handball gekommen. „Er war selbst Handballer und hat mich mitgenommen“, erinnert er sich an die Zeiten bei seinem ersten Klub Tuspo Waldau in Kassel. Und der hatte damals als einer der ersten Vereine eine Beach-Anlage gebaut. Vor zwei Jahren hat die deutsche Beachhandball-Nationalmannschaft der Damen dort gegen die Beach Boys um Brand und den Ex-Rosdorfer Benny Jentsch ein Testspiel bestritten.

„Beachhandball lebt auch von der Gemeinschaft unter den Teams und den schönen, oft auch feuchtfröhlichen Wochenenden, an denen man mit seinen alten Kumpels noch einmal zusammen Beachhandball zockt“, blickt Brand auf die bisher drei Turniere der Maters-Serie in Suhl, das Waldauer „Heimspiel“ und das Kasseler Südstadt-Turnier zurück. Das bedeutet für die Beach Boys 44 Punkte und Platz sieben in der Rangliste. 15 Mannschaften qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft, die vom 31. Juli bis 2. August in Cuxhaven ausgetragen wird: „Wir sind jetzt schon zu 99,9 Prozent dabei“, so Brand vor dem letzten Qualifikationsturnier an diesem Wochenende in Sassenberg. Bereits fünfmal waren die Nordhessen schon im „Stadion am Meer“ an der Nordsee beim Endturnier am Start.

„Für uns geht es letztlich nicht um einen Titel. Leistungsdruck, so wie in der Hallensaison, wollen wir nicht“, setzt der gelernte Informatikkaufmann klare Prioritäten im Sand: „Wir spielen einfach, um Spaß zu haben, wobei natürlich ein Sieg am meisten Spaß macht.“

nd

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