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Regional Sartorius wird Trikotsponsor der BG
Sportbuzzer Sportmix Regional Sartorius wird Trikotsponsor der BG
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18:11 24.07.2012
Von Mark Bambey
Partnerschaft gestärkt: Sartorius-Vorstandsvorsitzender Joachim Kreuzburg (l.) und BG-Manager Frank Meinertshagen.
Partnerschaft gestärkt: Sartorius-Vorstandsvorsitzender Joachim Kreuzburg (l.) und BG-Manager Frank Meinertshagen. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Über die Höhe der Zuwendungen vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Attraktiver Standort

„Wir haben als Arbeitgeber ein großes Interesse daran, dass Göttingen ein attraktiver Standort ist. Als Stadt der Wissenschaft und auch kulturell hat Göttingen ein tolles Profil, und die Region ist mit Firmen wie zum Beispiel KWS, Otto Bock, Mahr, Carl Zeiss oder des Verbandes Measurement Valley attraktiv“, sagt Kreuzburg. Doch Göttingen könne noch viel mehr machen, um eine junge, attraktive Stadt zu werden. „Basketball passt da perfekt, ist klar die Nummer eins. Göttingen hat viel Potenzial, ein ausgewogenes, attraktives Bild von sich zu geben. Wir glauben, dass der Göttinger Basketball mit dem neuen Lizenz-Inhaber Pro Basketball Göttingen GmbH auf neuen und soliden Beinen steht“, betont Kreuzburg.

Genau zur richtigen Zeit

Für Frank Meinertshagen, Geschäftsführer der „Pro Basketball Göttingen“ GmbH (PBG) komme das Signal von Sartorius genau zur richtigen Zeit. „Wir sind jetzt noch näher an unserem Etat-Plan dran. Ende August müssen wir 80 Prozent der geplanten Sponsoren-Gelder der Liga vorlegen können. Dies werden wir früher erreichen. Zusätzliches Geld für den Spieler-Etat bringt dieser Vertrag nicht. Erst wenn wir 100 Prozent erreicht haben, kann zusätzliches Geld dort hinfließen“, unterstreicht Meinertshagen.

Besser unterstützen

Kreuzburg betont allerdings auch, dass Politik und Verwaltung den Basketball besser unterstützen sollten: „Viele unterschätzen, was die BG schon für das positive Image Göttingens geleistet hat. Das ist gutes Stadtmarketing. Es scheint, als wolle die Stadt dieses enorm starke Marketing-Instrument zum Null-Tarif nutzen. Andere Städte und Kommunen gehen damit anders um.“

Klare Absage

Hoffnungen, dass sein Unternehmen später wieder einmal Namenssponsor wird, erteilte Kreuzburg eine klare Absage: „Wir betreiben Sportsponsoring und kein Marketing. Der Sport ist zu weit von unseren Geschäftsfeldern entfernt.“ PBG-Gesellschafter Michael Thenner hat sowieso eine andere Idee parat: „Es geht auch ohne Namenssponsor. Fünf Top-Sponsoren können gemeinsam auch viel bewegen.“