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Regional TSV Obernjesa zeigt buntes Programm
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11:57 20.11.2017
Die jüngsten Gymnastinnen des TSV Obernjesa präsentieren in der Rosdorfer Sporthalle am Siedlungsweg eine Blumenwiese.
Die jüngsten Gymnastinnen des TSV Obernjesa präsentieren in der Rosdorfer Sporthalle am Siedlungsweg eine Blumenwiese. Quelle: Pförtner
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Rosdorf

Schon Minuten vor Beginn hat sich eine lange Schlange vor dem Tribüneneingang der Halle gebildet, schließlich sind die Tribünen vollbesetzt und rund 300 Zuschauer haben Platz genommen. Abteilungsleiterin Christiane Dörnenburg ist von dem Ansturm begeistert und vor allem von ihren Schützlingen, die von ihren Töchtern Luisa und Marlene sowie von Anke Schomaker und Ilonka Moschkau trainiert werden.

Moschkau führt auch zusammen mit Dagmar Henze durch das abwechslungsreich gestaltete Programm. Als Einstieg entführen die vier- bis neunjährigen Mädchen der Minis und Kinderklasse die Zuschauer auf eine Blumenwiese. Mit bunten Tüchern, Reifen und Bienen-, Blumen- und Pilzkostümen verwandeln die Nachwuchsturnerinnen die Sporthalle in eine bunte Landschaft.

„In dem Alter ist es noch sehr schwierig, die Choreografie zu behalten und die Bewegungen präzise auszuführen“, sagt Christiane Dörnenburg. Zwei der Mädchen können das aber schon sehr gut, eine davon ist Izabella Makowski. Sie ist neu in den Leistungskader aufgestiegen.

Eine weitere herausragende Leistung zeigt die Reifengruppe der über 15-Jährigen unter Trainerin Luisa Dörnenburg. Hannah Engelhardt, Franziska Pritzkow, Alma Siggelkow, Amelie Schönwälder und Julia Winter präsentierten ihre Tunierchoreografie, mit der sie beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin den neunten Platz von über 90 Gruppen belegt haben.

Schauturnen des TSV Obernjesa

„Ich war richtig aufgeregt, auch wenn es hier nur vor dem heimischen Publikum ist. Aber es hat gut geklappt, und darüber bin ich sehr froh“, sagt Alma Siggelkow erleichtert. Auch die 24-jährige Trainerin Luisa Dörnenburg ist stolz auf ihr Team: „Wir haben für diese 2:30 Minuten eineinhalb Jahre lang trainiert. Dass jetzt alles so toll geklappt hat, finde ich wunderbar. Ich bin gerne Trainerin, und der größte Ansporn für mich ist die Dankbarkeit der Mädels.“

Das Werfen der Reifen war im Training schwer zu üben, weil dem Verein seit der Überschwemmung der alten Halle vor zwei Jahren keine Halle mit ausreichender Höhe zur Verfügung steht. Auch ein Teppich für die Trainingseinheiten fehlt. Trotzdem zeigen die Mädchen in der Rosdorfer Halle tolle Würfe und Sprünge und präsentieren Einzel- und Gruppenübungen mit Ball, Band, Reif, Seil und Keule.

„Die Keulen sind bei den meisten Gymnastinnen nicht so gern gesehen“, weiß Christiane Dörnenburg. „Wenn man sie falsch fängt oder schwingt, kann man sich schnell sehr wehtun. Trotzdem gibt der deutsche Turnbund dieses Gerät als Pflicht vor. Neben den Geräten der einzelnen Klassen werden auch die genauen Abfolgen festgelegt und entsprechend bewertet.

Die 16-jährige Phoebe Schulze hat ihren Auftritt hinter sich und ist trotz eines kleinen Fehlers zufrieden. Ihr Freund Tim Tautermann aus Reyershausen war zum ersten Mal als Zuschauer dabei und ist begeistert: „Mich hat diese Sportart überzeugt. Es macht Spaß zuzusehen.“ Auch Petra Nolte aus Obernjesa ist angetan von den Vorführungen. „Ich habe schon unter Ilonka Moschkau an einem Kurs teilgenommen und habe bisher bei jedem Schauturnen zugesehen. Einfach toll, wie ansteckend die Stimmung in der Halle ist“, sagt sie

Von Katharina Mengel

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