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Regional Schreier/Heinemann werden nur Sechster
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13:24 23.05.2016
Wird mit seinem Partner Linus Heinemann nur Sechster bei der DM: Leon Schreier (l.) vom RV Möve Bilshausen.  
Wird mit seinem Partner Linus Heinemann nur Sechster bei der DM: Leon Schreier (l.) vom RV Möve Bilshausen.   Quelle: Schneemann
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Bilshausen

Dabei begannen die Titelkämpfe der acht besten deutschen Schülermannschaften aus Sicht der Bilshäuser recht hoffnungsvoll. In einem hochklassigen Eröffnungsspiel konnten die Möven gegen den Favoriten und späteren Meister RSV Großkoschen langezeit Paroli bieten, und mussten sich erst am Ende mit 0:3 gegen die Brandenburger geschlagen geben. Wie schon bei der 5:6-Niederlage im Halbfinale stand das zweite Möven-Match gegen die SG Langenwolschendorf (Thüringen) auf Messer´s Schneide.

Hier fehlte beim 2:2-Remis zum Sieg nur die letzte Konsequenz beim Abschluss. In der Nachmittagsbegegnung gegen die Hessen vom RSV Krofdorf endlich der verdiente Lohn für das bisher engagierte Auftreten der Südniedersachsen beim 3:2-Erfolg. Mit den drei Punkten im Hinterkopf ging man selbstbewusst in das Abendspiel gegen das Überraschungstandem vom RSV Reichenbach.  Während sich bei den Eichsfeldern mit zunehmender Spieldauer immer mehr Druck aufbaute, nahm bei den Württembergern, angetrieben von drei Siegen aus drei Spielen, die Spielsicherheit weiter zu. Die 3:4-Niederlage mussten die Möven dann doch erst einmal verdauen.

Am Sonntagmorgen hatte Trainer Franz-Josef Adler viel mentale Aufbauarbeit zu leisten. Immerhin waren in drei Spielen noch neun Punkte zu verteilen, und der dritte Rang lag noch in Reichweite. Das Spiel gegen den späteren Überraschungs-Vizemeister SG Chemie Zeitz stand daher auch ganz im Zeichen des Kampfes um das Siegertreppchen. Bei der knappen Bilshäuser 2:3-Niederlage verkauften sich die Sachsen-Anhaltiner in der verkrampften Partie einfach besser. Im zweiten Vormittagsmatch  gegen den am zweiten Tag bärenstarken SV Erzhausen (Hessen) versagten Heinemann/Schreier bei der 1:4-Pleite endgültig die Nerven.

Erst im letzten Meisterschaftsspiel gegen den SV GW Lippersdorf spielten Heinemann/Schreier unbeschwert auf und zeigten beim 4:0-Sieg über die Sachsen ihr wahres Gesicht. "Eigentlich fühlte sich das alles so gut an. Aber diese Nerven. Auch bei der vierten DM-Teilnahme ist es ganz menschlich Nerven zu zeigen", tröstete Adler seine Schützlinge über ihren sechsten Rang hinweg. Nach den aufregenden Tagen freuen sich die Akteure nun auf den großen Empfang und die anschließende DM-Feier in der Heimatgemeinde.

Von Berthold Kopp