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Regional Schüler schnallen Skier und Boards unter die Füße
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18:55 24.03.2009
Haben richtig viel Spaß: die Schüler der St.-Ursula-Schule auf ihrer Skifreizeit im österreichischen Skigebiet Hochzillertal.
Haben richtig viel Spaß: die Schüler der St.-Ursula-Schule auf ihrer Skifreizeit im österreichischen Skigebiet Hochzillertal. Quelle: EF
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Zum zweiten Mal war der Sechstklässler Thomas Reinold in diesem Jahr mit von der Partie. „Mir hat es letztes Jahr so gut gefallen, da musste ich unbedingt wieder mitfahren.“ Auf die Frage, was ihm am Skifahren besonders gefalle, antwortet der Gerblingeröder eindeutig: „Die Geschwindigkeit.“ Thomas ist einer jener Schüler, die Sportlehrer Uli Frank in näherer Zukunft als Betreuer einsetzten will. „Es ist immer gut, wenn innerhalb einer Gruppe auch ein Schüler dabei ist, der mit Rat und Tat zur Seite steht“, erklärt der Pädagoge.

Genau dies macht Christopher Iben. Den 16-Jährigen aus Lindau beschreibt Frank als seinen „Mann für alle Fälle“. Zum sechsten Mal nahm Christopher bereits an der Skifreizeit seiner Schule teil und war dieses Mal Ansprechpartner für die Anfänger-Gruppe. „Es macht Spaß, anderen zu helfen und etwas weiter zu vermitteln“, erklärt der Zehntklässler, der seit 13 Jahren auf den Brettern steht und regelmäßig mit seinen Eltern in den Skiurlaub fährt. Ob er im kommenden Jahr ein siebtes Mal mitfahren kann, hängt davon ab, ob er sich Urlaub nehmen kann, denn im Sommer wird er eine Lehre anfangen.

Wie beliebt die Skifreizeit der St.-Ursula-Schule ist, zeigt das Beispiel von Julian Goldmann. „Goldi“, wie er von allen nur genannt wird, besuchte bis zum vergangenen Jahr die Duderstädter Bildungseinrichtung und ließ es sich in diesem Jahr trotzdem nicht nehmen, mitzufahren. 

Aufgeteilt war die 23-köpfige Gruppe aus dem Eichsfeld in Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Zudem wurde zwischen Ski- und Snowboardfahrern unterschieden. Zur Profigruppe gehörte der 15 Jahre alte Marco Schwedhelm. „Ich bin schon dreimal mitgefahren“, berichtet der Rollshäuser, der ebenso wie Christopher im kommenden Jahr Betreuer-Aufgaben übernehmen wird.

Neben dem täglichen Aktivitäten im Skigebiet „Hochzillertal“ gehörten auch eine Teilnahme am Nachtrodeln zu den Highlights. Die übrigen Abende konnten die Schüler nach der täglichen Besprechungsstunde mit ihren Lehreren Uli Frank und Petra Otte frei gestalten. Denn nach dem gemeinsamen Abendbrot ließen Lehrer, Betreuer und Schüler das Erlebte noch einmal Revue passieren und planten den Ablauf des kommenden Tages. „Es ist wichtig, dass man regelmäßig in großer Gruppe zusammen kommt. Das haben wir auch bei den einzelnen Mahlzeiten so gemacht“, so Frank.

                                                                                                                         Von Kristin Kunze

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