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Regional Sparta schlägt sich beim 1:2 gut
Sportbuzzer Sportmix Regional Sparta schlägt sich beim 1:2 gut
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21:10 07.08.2011
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Es war eine gespannte Atmosphäre, die Sonntagnachmittag am Greitweg herrschte, schließlich war dort zwei Jahre lang nur Bezirksligafußball zu sehen gewesen. „Selbst wenn die Spieler ein wenig nervös sein sollten, zeigen tun sie’s nicht. Und ich bin sowie ganz locker“, erklärte Bause, um gleich danach mit angespannter Miene und zerfurchter Stirn schnellen Schrittes in die Kabine zu eilen.

Wenig später war es dann soweit: Schiri Maik Grimme pfiff, und das Abenteuer Landesliga begann. Und zwar gut für Sparta: Matezkis 16-Meter-Schuss ging knapp drüber (3.), aber dann erlief Taubert einen langen Pass aus dem Mittelfeld und ließ MTV-Keeper Pattberg mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck keine Chance (10.). Dass Wolfenbüttels Tuzlak drei Minuten vorher nur die Latte getroffen hatte: Schwamm drüber aus Sparta-Sicht.

Doch in der Folge zeigte sich, dass zwischen Bezirks- und Landesliga ein ganz großer Unterschied herrscht. Wird das Spielgerät in ersterer lustig nach vorn gebolzt, wird es in letzterer mit Überlegung nach vorn gepasst. Wolfenbüttel spielte – Sparta konnte lediglich mit Kampf dagegenhalten und sich nur selten befreien. Doch mit etwas Glück und einem starken Ausputzer Witschewatsch retteten die Roten das 1:0 in die Halbzeitpause.

Lange sollte die Führung in der zweiten Hälfte jedoch nicht währen.In der 52. Minute stand Üsküplü plötzlich völlig frei, der aus seinem Kasten eilende Sparta-Torhüter Feddern konnte noch spektakulär abwehren, doch gegen den Nachschuss von Tuzlak hatte er keine Chance: 1:1. Pech für Sparta, denn Üsküplü hatte sehr wahrscheinlich im Abseits gestanden. In der 79. Minute dann sogar das 1:2: Flanke von rechts, und Hoppe war per Flugkopfball erfolgreich. Anschließend rannte Sparta dann noch einmal an, aber angesichts dreier fehlender Offensivkräfte (Weska, Stehl, Huck) hatte der Sturm einfach zu wenig Durchschlagskraft.

Zu Recht zeigte sich Bause trotz der alles in allem verdienten Niederlage nicht unzufrieden: „Als Aufsteiger zahlt man eben mal Lehrgeld. Einiges, zum Beispiel, dass die Bälle vorn zu leicht verloren gehen, ist noch verbesserungswürdig, aber insgesamt war es eine ordentliche Leistung.“
Sparta: Feddern – Strauß, Sen, Daube, Witschewatsch – Matezki, Kazmierczak, Taubert (78. Vogelsang), Souleiman, Schwarze (72. Zani) – Zackenfels. – Tore: 1:0 Taubert (10.), 1:1 Tuzlak (52.), 1:2 Hoppe (79.).

Germania WOlfenbüttel - SVG 2:0 (1:0). Die SVG hat einen Fehlstart hingelegt. Bei Fußball-Landesliga-Aufsteiger Germania Wölfenbüttel unterlag das Team von Trainer Knut Nolte mit 0:2 (0:1). Durch kapitale Abwehrfehler und unkonzentrierte Offensivspieler beraubten sich die spielerisch überlegen agierenden Schwarz-Weißen jeglicher Siegchance.

„Ich bin enttäuscht. Wir hatten genug Möglichkeiten, um hier zu gewinnen. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, damit wir in der Verteidigung sicher stehen“, resümierte Nolte. Bereits nach zehn Minuten musste SVG-Keeper Bitow hinter sich greifen. Mit einem Fehler im Spielaufbau lud der Gast Wolfenbüttel zum Konter ein, und Birkan ließ sich die Chance nicht entgehen. In der Folge stand der Aufsteiger tief, kam durch weitere Konter zu drei Hochkarätern. Die besten Einschussmöglichkeiten für die SVG vergaben vor der Pause Krzysztof Podolczak und Philipp Käschel, im zweiten Durchgang scheiterten Podolczak und Benseler freistehend.

SVG: Bitow – Alexander, Meyer, Orak, Walz (80. Freyberg) – Käschel, Hafner (71. Benseler), Illner, Bilbeber – Müller (46. G. Podolczak), K. Podolczak. – Tore: 1:0 Birkan (10.), 2:0 Kendzorra (70.).

Von Hauke Rudolph
und Mark Bambey