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Regional Sparta trennt sich von Bause
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19:11 03.11.2011
Heiko Bause
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Göttingen

Ein Nachfolger steht noch nicht fest, am Sonntag im Heimspiel gegen Vallstedt wird die Mannschaft vom bisherigen Kotrainer Arno Plumbohm betreut. Die SVG tritt am Sonntag zum Derby bei Eintracht Northeim an. Beide Partien werden um 14 Uhr angepfiffen.

„Wir haben uns aus sportlichen Gründen für eine Vertragsauflösung entschlossen“, sagte am gestrigen Donnerstag auf Tageblatt-Nachfrage Lothar Herbig, Sponsor des Vereins und Sportlicher Leiter der 1. Herrenmannschaft. Das Saisonziel, der Nichtabstieg, sei momentan stark gefährdet, „der Tabellenplatz sagt einiges aus“. Zuletzt, beim 1:3 bei Acosta Braunschweig, habe Herbig „kein Aufbäumen“ in der Mannschaft erkennen können, „wir waren eigentlich ohne Chance“. Einen Nachfolger habe man im Auge, im Verlauf der nächsten Woche soll ein neuer Trainer präsentiert werden.

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Bause, der sich gestern Abend von der Mannschaft verabschieden wollte, betonte, er hänge am Verein, sei aber natürlich „auch ein bisschen enttäuscht. Wenn kein Erfolg da ist, ist der einfachste Schritt, den Trainer zu feuern.“ Im Prinzip überwiege jedoch Dankbarkeit für eine schöne Zeit. In der vergangenen Saison hatte er zusammen mit Esmir Muratovic die Bezirksliga-Meisterschaft errungen und das Team in die Landesliga geführt. „Ich hoffe, die Mannschaft packt den Klassenverbleib“, sagte Bause.

Die Frage, die sich vor der Partie gegen den Neunten Vallstedt stelle, sei, wie jene Spieler die Situation wegstecken, „die Heiko sehr nah gestanden haben“, betonte Plumbohm, der am Sonntag auf der Bank sitzt. „So gesehen wäre ein Punktgewinn für uns ein Erfolg. Wir müssen sehen, dass wir die Niederlagen kompensieren, die Jungs müssen ein Erfolgserlebnis haben, erleben, dass es auch anders geht.“ Fragezeichen stehen hinter Maurice Taubert und Alexander Stehl.

Eintracht Northeim – SVG. Auch die Schwarz-Weißen benötigen ein Erfolgserlebnis, spätestens seit der 0:4-Heimniederlage gegen die Freien Turner Braunschweig. „Das war von der Abwehrarbeit her eine peinliche Vorstellung“, sagt Trainer Knut Nolte. „Jedes Mal rennt man nach blöden Fehlern einer Führung hinterher, das ist ärgerlich.“ Doch auch Northeim, das am Mittwoch beim 1:2 in Hillerse seine dritte Niederlage in Folge bezog, sucht nach seiner Form. „Northeim hat eine gute Mannschaft, aber die hinken auch ihren Erwartungen hinterher“, sagt Nolte, Ex-Trainer der Eintracht, der neben den Podolczaks auf die Abwehrspieler Orak, Zerhusen und Hoffmann verzichten muss. Zum Selbstbewusstsein beitragen dürfte jedoch die Erinnerung an den Sieg über die Eintracht im Bezirkspokal-Wettbewerb, als man im Elfmeterschießen gewann.

Von Eduard Warda