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18:22 25.01.2011
Kraftvoller Abschluss: In dieser Szene zwingt die St.Ursula-Schule Duderstadt (links) die Pestalozzischule in die Defensive.
Kraftvoller Abschluss: In dieser Szene zwingt die St.Ursula-Schule Duderstadt (links) die Pestalozzischule in die Defensive. Quelle: Blank
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Das Turnier, so Jens Grimm, Sportlehrer an der Christian-Morgenstern-Schule, sei quasi das Pendant zum Göttinger „Girlskick“: „Die Jungs sind immer wieder zu uns gekommen und haben gefragt, ob wir nicht auch so ein Turnier anbieten können.“ Die Veranstaltung, betonte Sportlehrer Hubert Dornieden, der zusammen mit Jens Grimm und Berthold Jacoby die Turnierleitung übernahm, solle dabei vorrangig einen Beitrag zur Integration leisten: „Wir wollen durch den Sport eine Annäherung schaffen und zeigen, dass es nicht nur Kontroversen und Streit gibt, wie man das so häufig erlebt, sondern dass es auch anders geht.“

Unter der Leitung der offiziellen Schiedsrichter Werner Milczewski und Dieter Sohn bewiesen die Schüler, dass sportlicher Ehrgeiz nicht im Gegensatz zu gutem Benehmen auf und außerhalb des Platzes stehen muss. „Die Spiele laufen sehr fair ab, auch untereinander ist der Umgang toll, hier wird das Motto Fairplay gelebt“, lobte Dieter Sohn die Nachwuchskicker.

Die Astrid-Lindgren-Schule Duderstadt kristallisierte sich nach drei Vorrundensiegen schnell als Favorit auf den Titel heraus. „Ich denke, wir haben ganz gute Chancen“, bekräftigte Spielmacher Erman Sas, der zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde und sich genau wie Lukas Will (Christian-Morgenstern-Schule), der als bester Torwart geehrt wurde, über einen Pokal freuen durfte. Im Finale musste sich das Team um Spielmacher Sas dann jedoch der Regelschule Berlingerode, die extra aus Thüringen anreiste, knapp geschlagen geben. Trophäen gab es für die besten drei, die Hauptschule Hattorf wurde zudem als fairste Mannschaft des Turniers ausgezeichnet. Medaillen bekamen alle Spieler als „schöne Erinnerung an das Turnier“, wie Hubert Dornieden erklärte. Das Siegerteam erhielt zudem noch Eintrittskarten für das Bundesligaspiel VfL Wolfsburg gegen Hannover 96. Doch wichtiger als Punkte und Tore war an diesem Tag das Miteinander. „Sport verbindet, deshalb ist so ein Turnier eine gute Sache“, unterstrich Jens Grimm.

Platzierungen: 1. Regelschule Berlingerode; 2. Astrid-Lindgren-Schule Duderstadt; 3. Hauptschule Lindau; 4. St. Ursula-Schule Duderstadt; 5. Christian-Morgenstern-Schule Gieboldehausen I; Pestalozzischule Duderstadt; 7. Hauptschule Hattorf; 8. Christian-Morgenstern-Schule Gieboldehausen II.

Von Christian Roeben