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Regional Stahlrösser stehen vor drei kniffligen Aufgaben
Sportbuzzer Sportmix Regional Stahlrösser stehen vor drei kniffligen Aufgaben
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14:21 23.03.2012
Von Michael Bohl
Duellieren sich heute erneut: Obernfelds Manuel Kopp (hinten) und Roman Müller von Gastgeber RSG Ginsheim.
Duellieren sich heute erneut: Obernfelds Manuel Kopp (hinten) und Roman Müller von Gastgeber RSG Ginsheim. Quelle: Walliser
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Obernfeld

Dort warten mit RSG Ginsheim, SV Eberstadt und RMC Stein drei Rivalen im Kampf um die fünf Startplätze bei der Deutschen Meisterschaft auf das Stahlross-Duo mit Außenspieler Manuel Kopp und Torwart André Kopp.

Durch den Umstand, dass sie nur drei Spiele bestreiten dürfen, wird die Aufgabe für die Kopps besonders knifflig. Die Konkurrenten können in jeweils vier Spielen mehr Punkte holen und die derzeit an dritter Stelle rangierenden Obernfelder bei ungünstigem Verlauf aus den Top Five werfen. Jeder Zähler, den die Stahlrösser liegen lassen sollten, würde dabei umso härter bestraft.

„Wir müssen gleich hellwach sein“, lautet daher die Forderung von Manuel Kopp an sich selbst und seinen Partner. Gegen den Auftaktgegner aus dem fränkischen Stein dürfe man sich ohnehin keinen Moment der Unachtsamkeit leisten, hebt der Außenspieler hervor: „Gegen Stein haben wir voriges Jahr alle Spiele verloren.“ Das gegnerische Gespann habe seitdem sogar noch an Stabilität hinzugewonnen und sei zudem die bislang torgefährlichste Mannschaft, so dass man von Anfang an gefordert sei. Eine Siegchance sieht Manuel Kopp dennoch: „Es gibt Tage, da haben wir Stein voll im Griff.“

Revanche im Visier

Es gibt aber auch Tage, an denen für die Kopps gar nichts läuft – so wie vor Wochenfrist, als sie beim Deutschlandpokalfinale nicht über Rang fünf hinauskamen. Mit 0:2 verloren sie dabei gegen den SV Eberstadt, mit dem sie nun in der Punktrunde gleich wieder die Klingen kreuzen. Manuel Kopp ist bezüglich einer Revanche aber zuversichtlich: „Das war noch unser bestes Spiel, wir waren vollkommen auf Augenhöhe.“

Zuvor treffen die Stahlrösser noch auf Gastgeber RSG Ginsheim, der sich trotz vermeintlich personeller Schwächung an den ersten beiden Spieltagen unerwartet gut behauptet hat. Das neuformierte RSG-Paar hat bisher die wenigstens Gegentore zugelassen und Konterstärke bewiesen. Manuel Kopp: „Da dürfen wir nur die 100-prozentigen Abschlüsse nehmen und dürfen uns keine Ballverluste erlauben.“