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Regional Stahlross I Obernfeld zählt zu den Favoriten beim Weltcup-Turnier
Sportbuzzer Sportmix Regional Stahlross I Obernfeld zählt zu den Favoriten beim Weltcup-Turnier
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11:00 28.09.2018
Weltcup-Turnier als Trainingseinheit: Andre Kopp (l.) und Raphael Kopp können das Turnier in Sangerhausen locker angehen. Quelle: Schneemann
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Obernfeld

Für die Stahlrösser ist das Event in der Großsporthalle der vierte und damit letzte Weltcupauftritt in diesem Jahr, denn höchstens viermal darf jedes Team an den acht ausgeschriebenen Turnieren teilnehmen. Das Weltcupfinale 2018 findet wegen Terminüberschneidungen erst am 19. Januar 2019 statt. Dafür haben sich die Obernfelder mit ihren bisherigen Plätzen eins, zwei und fünf bereits qualifiziert. Für die Eichsfelder ist das Event deshalb auch eher ein gutes Vorbereitungsturnier für die zweite Final-Five-Veranstaltung vier Tage später im bayerischen Bechhofen.

Auch in Sangerhausen wird die Vorrunde in zwei Fünfer-Staffeln gespielt. In der Gruppe zwei sind die Obernfelder klarer Favorit gegen die Mannschaften vom RMV Pfungen (Schweiz), KSE Baj (Ungarn), SC Svitavka und MO Svitavka (Tschechien). Beste Chancen auf das Halbfinale werden hier den Eidgenossen eingeräumt.

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Der aktuelle Vizeweltmeister RC Höchst I (Österreich) wird die Gruppe eins nach Belieben dominieren. Hier hoffen die Tandems vom HZG Beringen (Belgien), TJ Favorit Brno (Tschechien), sowie die deutschen Duos RSV Waldrems und RSV Sangerhausen auf ein gutes Abschneiden hinter dem Topfavoriten. Mit dem Final-Five-Finalisten vom vergangenen Wochenende, RSV Waldrems, hat eine weitere Bundesligamannschaft beste Chancen auf das Erreichen der Vorschlussrunde. Die Heimmannschaft ist mit einer Ausrichter-Wildcard ausgestattet und nutzt den Heimauftritt als willkommene Formüberprüfung für das Aufstiegsrundenfinale zur 1. Radball-Bundesliga in vier Wochen.

Nach der Vorrunde qualifizieren sich die jeweils beiden Gruppenbesten für das Halbfinale. Anschließend kommt es zu den Platzierungsspielen bis hin zum Endspiel. Es wäre schon ein faustdicke Überraschung, sollte das Finalspiel nicht RC Höchst I gegen RV Stahlross Obernfeld I heißen.

Von Berthold Kopp