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Regional Stahlross Obernfeld peilt beim Weltcupfinale die Vorschlussrunde an
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06:00 17.01.2020
André Kopp (links) und Raphael Kopp (hinten) treten beim Weltcupfinale in der Schweiz an. Quelle: Helge Schneemann
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Möhlin/Obernfeld

Die Radballer von Stahlross Obernfeld reisen in die Schweiz: Dort steigt am Sonnabend in Möhlin im Kanton Aargau das Radball-Weltcupfinale. Dafür haben sich die acht besten Tandems der Weltcupserie 2019, der beste Asienvertreter und die Mannschaft des Ausrichters per Wildcard qualifiziert. Mit dabei ist auch der amtierende Deutsche Radballmeister RV Stahlross Obernfeld mit André Kopp und Raphael Kopp.

Das Turnier in der Sporthalle Steinli beginnt um 10.30 Uhr mit der in zwei Fünfergruppen aufgeteilten Vorrunde. Die jeweiligen beiden Gruppenbesten qualifizieren sich für das Halbfinale. Nach der Vorschlussrunde stehen die Platzierungsspiele vom Match um Platz neun bis zum Endspiel an.

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Nach dem Rückzug von RC Höchst II verbleiben mit dem RC Höchst I, RMC Stein und Obernfeld nur noch drei Topfavoriten im Rennen. Bestenfalls die Schweizer Teams RS Altdorf und RMV Pfungen könnten am Ende die erwartete Podestbesetzung noch verändern.

Das Halbfinale ist das Ziel für Obernfeld

Für die Obernfelder geht es darum, besser als im Vorjahr abzuschneiden. Da stand Platz fünf in der Endabrechnung. Die Kopps stolperten mit einer 3:5-Niederlage in der Vorrunde über die Eidgenossen vom RS Altdorf und verpassten so das Semifinale. Auch diesmal sind die Schweizer neben den österreichischen Weltmeistern vom RC Mazda Höchst, dem deutschen Bundesligadritten RSV Waldrems und dem VCR Möhlin in der Obernfelder Gruppe. So wird eher ein Zweikampf um den Gruppensieg zwischen Höchst und Obernfeld erwartet, als ein Überraschungscoup durch einen der drei anderen Teams.

Deutlich leichter hat es in der Gruppe zwei der dritte deutsche Vertreter, Vizeweltmeister RMC Stein. Nur die Schweizer vom RMV Pfungen könnten den Mittelfranken Paroli bieten. Beide Tandems brauchen sich aber keine großen Sorgen um den Halbfinaleinzug machen. Denn der RV Dornbirn (Österreich), VC Dorlisheim (Frankreich) und CC Tachikama (Japan) können leistungsmäßig wohl kaum mithalten.

Von Berthold Kopp