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Regional Drei Göttinger Tänzer bei WM dabei
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17:12 21.11.2017
Die drei Göttinger Tänzer Joachim Tennstedt, Ana Lea Kubitschke und Lennart Sauerland (v. l.) freuen sich auf die WM. Quelle: R
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Göttingen

Die 21-jährige Tänzerin Ana Lena Kubitschke hat das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens (Energie/Umwelt) nach Braunschweig verschlagen. Seit Sommer 2016 steht sie in der A-Formation des Braunschweiger TSC, und das unter der Regie von Rüdiger Knaack, einem der erfolgreichsten Tanztrainer der Welt.

„Mit dem Formationstanzen habe ich im Frühjahr 2011 im D-Team des TSC Schwarz Gold Göttingen begonnen“, erzählt die Studentin, die sich in Göttingen bis Ende 2015 in die B-Formation hochgearbeitet hatte. Mit einem Auge verfolgt die erfolgreiche Tänzerin immer noch das Göttinger Team: „Im Vergleich zur WM des vergangenen Jahres in Ungarn hat sich die Mannschaft gut weiterentwickelt, was sicherlich auch an den Einflüssen des neuen zusätzlichen Trainers liegt.“ Womit Kubitschke Marc Bieler meint.

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Die Deutsche Meisterschaft in Bremen hat die ehemalige Göttingerin nicht in bester Erinnerung, weil die Wertungsrichter den BTSC hinter dem neuen Titelträger TC Ludwigsburg und dem Tanzsportteam Göttingen nur auf den dritten Platz setzten: „Natürlich ist es enttäuschend, wenn die harte Arbeit und das Herzblut, das man in den letzten Monaten investiert hat, nicht, wie gewünscht, honoriert werden.“

Tickets

Tickets können noch bis Freitag über die Geschäftsstelle des BTSC sowie über das Ticketing-System bezogen werden, Informationen dazu gibt es auf der Homepage des BTSC unter btsc.de. Für Kurzentschlossene ist am Veranstaltungstag am Nachmittag zur Vorrunde sowie vor Beginn der Abendveranstaltung die Tageskasse in der Volkswagenhalle Braunschweig geöffnet. nd

Noch tiefer sitzt immer noch der Stachel beim Göttinger Einzelhandelskaufmann Joachim Tennstedt (28), der von 2007 bis 2012 in Göttingen getanzt hat und seit 2015 zwischen seinem Wohnort Göttingen und Braunschweig pendelt: „Das Ergebnis in Bremen war schon ein Schock, da wir im Finale eine gute Leistung gezeigt haben. Keine Mannschaft war in der Endrunde komplett fehlerfrei, und ich hatte den Eindruck, dass in der Wertung die Schwierigkeit unseres neuen Programms nicht entsprechend berücksichtigt wurde.“ Kein Problem hat Tennstedt damit, dass Göttingen seinen Vizemeistertitel verteidigt hat. „Ich frage mich nur, warum wir im Vergleich eine niedrigere Wertung in der technischen Qualität erhalten haben.“

Dritter im Bunde der Göttinger in der Braunschweiger Formation ist der 29-jährige Ingenieur Lennart Sauerland, der von 2005 von 2009 für den TSC Schwarz Gold auf dem Parkett stand. Der Grund seines damaligen Wechsels: „Studienbedingt habe ich die Chance, mit Weltklassetrainer Rüdiger Knaack zu arbeiten und Deutschland im Bundes-A-Kader international zu vertreten, genutzt.“ Sauerland ist der Meinung, dass er nichts falsch gemacht hat: „Nach vier gewonnenen Titeln kann ich sagen: Diese Entscheidung war goldrichtig.“

Nun steht einmal mehr die Weltmeisterschaft ins Haus: „Wir tanzen auf Sieg. Man startet nicht bei einer Meisterschaft, um bloß ins Finale zu kommen oder um Bronze oder Silber zu ertanzen“, gibt sich Sauerland selbstbewusst. „Ich denke auch, dass unsere neue Choreographie international überzeugen wird. Einen klaren Favoriten gibt es aus meiner Sicht nicht, der Pokal wird entweder nach Russland oder Deutschland gehen.“ Das erlesene 18er-Feld reicht dabei von Titelverteidiger Vera Tyumen aus Russland bis Khatantuul Mongolia aus dem östlichen Teil Zentralasiens.

Von Ferdinand Jacksch

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