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Regional Stelter: „Eine Generalabsage wäre wohl schlau“
Sportbuzzer Sportmix Regional Stelter: „Eine Generalabsage wäre wohl schlau“
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18:32 11.11.2010
Von Michael Bohl
Schnappschuss aus dem Hinrundenderby: Hilkerodes Fabian Adam (links) im Laufduell mit Obernfelds Christopher Diel.
Schnappschuss aus dem Hinrundenderby: Hilkerodes Fabian Adam (links) im Laufduell mit Obernfelds Christopher Diel. Quelle: Pförtner
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Damit ist zugleich auch das geplante Auswärtsspiel des FC Hertha Hilkerode gefährdet, das in Obernfeld stattfinden soll. Für den FC Mingerode sieht der Spielplan die Reise nach Diemarden vor.

SG Rollshausen/Obernfeld – FC Hertha Hilkerode. „Unser Platz ist butterweich“, berichtet SG-Fußballobmann Martin Wüstefeld. Das Derby könne nur angepfiffen werden, wenn es nicht mehr regne und der Wind für genügend Abtrocknung sorge, schildert er die Platzverhältnisse. „Wenn sie schlau sind, machen sie eine Generalabsage“, meint Wüstefeld mit Blickrichtung zu den Funktionären im Kreisspielausschuss. Sollte wider Erwarten gespielt werden, könne man bis auf einen Dauerverletzten (Christopher Knaup) und einen Rotsünder (Marcel Heinrichs) jedoch auf die Bestbesetzung zurückgreifen, teilte Wüstefeld mit, der daher auch auf eine Wiederholung des 3:1-Erfolges aus dem Hinspiel hofft.

„Absolut verdient“, erinnert sich Herthas Co-Trainer Frank Hundeshagen, sei die Heimniederlage im ersten Vergleich gewesen. „Wir haben einiges gutzumachen und wollen im Rückspiel unseren Fans und uns beweisen, dass wir es deutlich besser können“, unterstreicht Hundeshagen. Nach der jüngsten Erfolgsserie sei seine Mannschaft inzwischen gefestigt, denn sie habe den Glauben an die eigene Stärke wieder gefunden, freut er sich. Auch ohne den einen oder anderen Leistungsträger, betont der „Co“, sei eine Revanche sehr wohl möglich: „Die Jungs haben in den vergangenen Spielen gezeigt, dass sie in der Lage sind, die Ausfälle zu kompensieren. Ein Alibi oder eine Ausrede wird das auf keinen Fall sein.“

SV Seeburg – FC Lindenberg-Adelebsen. Der komplette Kader steht SVS-Trainer André Stelter zur Verfügung, und deshalb möchte er das Match auch über die Bühne bringen: „Wir würden das Spiel gerne noch durchkriegen.“ Aus diesem Grund hat er für den wahrscheinlichen Fall, dass der Platz in Seeburg nicht bespielbar ist, erneut Plan B in der Tasche – einen Umzug nach Holzerode. Doch auch dort gibt es keine Garantie zum Kicken: „Vermutlich wird uns Carmen einen Strich durch die Rechnung machen“, befürchtet Stelter, dass das Sturmtief mit dem spanischen Frauennamen kräftig sein wird. „Eine Generalabsage wäre wohl schlau“, empfiehlt er daher.

Eintracht Gieboldehausen – GW Hagenberg. Bis auf den gesperrten Michael Ring könnte die Eintracht in Bestformation auflaufen, aber „ich kann es mir fast nicht vorstellen“, gibt Gieboldehausens Obmann Torsten Rümenapp zu. Die Bodenverhältnisse seien schlecht, erzählt er und meint: „Eine Generalabsage wäre nicht verkehrt.“ Der Gieboldehäuser B-Platz, ergänzt Eintracht-Teamchef Daniel Otto, sei im Training durchgewühlt worden, und der Zustand des A-Platzes sei, obwohl man diesen vom Übungsbetrieb verschont habe, „fast noch schlechter“.

TSV Diemarden – FC Mingerode. Zwei Stammkräfte kehren nach jeweils längerer Pause ins Mingeröder Aufgebot zurück: Marcel Bömeke ist nach seiner Knöchelverletzung wieder fit, Gjuliano Seciri nach seiner Rot-Sperre wieder dabei. Unter diesen Vorzeichen, bekräftigt FC-Obmann André Maur, sollte gegen den Aufsteiger wie beim 2:0-Heimsieg im Hinspiel etwas drin sein.