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TSV Nesselröden zieht Mannschaft aus Tischtennis-Bezirksoberliga zurück

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12:30 14.06.2021
Christoph Neugebauer zieht es nach Süddeutschland.
Christoph Neugebauer zieht es nach Süddeutschland. Quelle: Helge Schneemann
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Nesselröden

Viel hat sich in der eichsfeldischen Tischtennisszene auf Landes- und Bezirksebene vor der im Herbst beginnenden neuen Serie nicht geändert. Wäre da nicht der TSV Nesselröden. Nach vielen Jahren in der Bezirksoberliga der Herren hat der Mannschaftskapitän der ersten TSVN-Mannschaft, Christian Kreißl, sein Team aus der höchsten Klasse im Bezirk zurückgezogen.

 „Der Rückzug tat nach soviel Jahren schon sehr weh“, sagt Kreißl.“ Aber durch den Weggang einiger Spieler aus beruflichen und privaten Gründen, aber auch aus Verletzungs- und Krankheitsgründen, bekommen wir keine adäquate Mannschaft mehr zusammen“, begründet der Kapitän die Entscheidung. Der Nesselröder Nummer eins, Christoph Neugebauer, zieht es nach Rottweil in Baden-Württemberg. Außerdem wechseln Stefan Nolte zum Bezirksligisten FC Weser und Nachwuchstalent Jonas Fuchs zum ASC Göttingen. So wird der TSV Nesselröden künftig wohl in der Kreisliga auf Punktejagd gehen.

Fast keine Veränderungen melden die Spielgemeinschaften SG Rhume und TSV SeuLa (Seulingen/Landolfshausen) mit ihren jeweils drei Mannschaften in der Landesliga, Bezirksoberliga und Bezirksklasse. Nur die zweite SeuLa-Mannschaft muss nach dem Abgang von André Meve zur DJK Krebeck auf dessen Dienste verzichten. Auch Bezirksoberligist TV Bilshausen sieht keine Veränderungen im Mannschaftskader.

Einen Abgang hat die DJK Krebeck in der Bezirksklasse Herren zu beklagen. Felix Fuchs folgt seinen älteren Bruder Jonas zum ASC Göttingen. Durch den Neuzugang von Bezirksoberligaspieler Meve von SeuLa II sollten die Krebecker den Fuchs-Abgang aber gut kompensieren können. Ligakonkurrent Spielgemeinschaft GERO, bestehend aus Spielern aus den Vereinen in Gieboldehausen, Esplingerode, Rollshausen und Obernfeld, vertraut dagegen weiterhin auf die bisherige Formation.

Der TV Bilshausen in der Bezirksoberliga Damen, wie auch die Damenmannschaft des TSV Seulingen in der Bezirksliga gehen ebenfalls in unveränderten Besetzungen im Herbst wieder an die Tischtennisplatten. Bei aller Vorfreude und Hoffnung auf einen Neustart im Herbst kristallisierte sich bei den Mannschaftsverantwortlichen aber auch etwas Skepsis heraus, ob denn wirklich alle Spielerinnen und Spieler nach der langen Corona-Zwangspause wieder zu den Schlägern greifen werden.

Von Berthold Kopp