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Regional TV Jahn Duderstadt: Neuzugang Gobrecht hofft auf mehr Einsätze zwischen den Pfosten
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TV Jahn Duderstadt: Neuzugang Gobrecht hofft auf viele Einsätze

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12:08 04.09.2020
Lennart Gobrecht, Neuzugang des Handball-Oberligisten TV Jahn Duderstadt
Lennart Gobrecht, Neuzugang des Handball-Oberligisten TV Jahn Duderstadt Quelle: R
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Duderstadt

Der 25-Jährige studiert Informatik im Masterstudiengang an der Georg-August-Universität in Göttingen und arbeitet parallel als Werkstudent bei Sartorius. Neben Studium, Arbeit und Handball bleibt zwar nicht mehr viel Zeit für andere Dinge. Doch wenn Gobrecht es schafft, spielt er zudem gern Tennis oder setzt sich ans Klavier.

Angefangen mit Handballspielen hat der Torhüter, der ursprünglich aus Sudershausen kommt, bei der SG Hardenberg, wo er bis zur D-Jugend spielte. Nach einem Jahr bei der HSG Rhumetal ging es dann ins Handballinternat von Eintracht Hildesheim. Hier war Gobrecht von der C- bis zur A-Jugend aktiv. Seine erste Station im Herrenbereich war der SV Alfeld, es folgte der Wechsel nach Northeim. Vier Jahre stand Gobrecht bis Januar dieses Jahres für den NHC zwischen den Pfosten. Nach einer mehrmonatigen Pause läuft er nun im Jahn-Trikot auf.

Im Tageblatt-Interview spricht der Neuzugang über…

…die Gründe, Northeim zu verlassen:

„Aufgrund des Studiums und der Arbeit hatte ich nicht mehr die Zeit, um in der dritten Liga bei Northeim Handball spielen zu können. Im vergangenen Jahr habe ich sowohl beim Studium als auch beim Handball zurückstecken müssen, das war nicht die optimale Lösung. Durch Corona ging die zurückliegende Saison sowieso drunter und drüber.“

…die Entscheidung, sich Duderstadt anzuschließen:

„Dann kam der Kontakt zu Ekki zustande (Ekkehard Loest, Vorsitzender des TV Jahn, Anm. d. Red.). Es stand im Raum, ob ich noch während der laufenden Saison nach Duderstadt wechsele, das hat so kurzfristig aber doch nicht geklappt. Der Kontakt war dadurch aber hergestellt. So haben wir uns nun sehr schnell geeinigt. Mich hat überzeugt, dass sofort eine gewisse Offenheit da war. Die Mannschaft hat mir die ersten Male beim Training sehr gut gefallen, ich wurde sofort gut aufgenommen. Ich habe direkt ein positives Bild vom Verein bekommen.“

…den Start der Vorbereitung und Trainer Marcus Wuttke:

„Wir haben eine sehr junge Mannschaft, aber ich sehe gutes Potenzial. Marcus macht diesbezüglich einen guten Job und achtet darauf, dass sich die Spieler im individuellen Bereich gut weiterentwickeln können, auch wenn Laufen und Kondition natürlich auch zur Vorbereitung gehören. Ich denke, in der Mannschaft ist viel Entwicklungspotenzial vorhanden, das gut ausgeschöpft werden kann.“

…den Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition und seine Rolle im Team:

„Ein bisschen Konkurrenzkampf gibt es immer, aber das ist nichts Negatives. Man kann sich dadurch auch pushen, das ist dann guter Konkurrenzkampf. In Northeim hatte ich das zum Beispiel mit Frederik Stammer. Ich denke, dass es jetzt auch in diese Richtung gehen wird. Es ist nicht so, dass ich sage: Ich möchte die klare Nummer eins sein. Natürlich möchte ich viel spielen, aber immer so, wie es für die Mannschaft am besten ist. Man muss sich gut ergänzen auf der Torhüterposition und einspringen, wenn der andere einen nicht so guten Tag hat.“

…seine persönlichen Ambitionen für die neue Saison:

„Ich möchte vor allem spielen. Das war am Ende in Northeim nicht mehr so der Fall, da hatte ich nicht mehr viel Spielzeiten. Ich möchte wieder Spaß haben am Handball, denn der ist zuletzt etwas abhandengekommen aufgrund der gesamten Situation. Generell möchte ich eine erfolgreiche Saison spielen und Handball, Studium und Beruf auf die Reihe bekommen – da bin ich zuversichtlich, dass das klappen wird.“

Von Filip Donth