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Regional Nachverpflichtungen sind ein Thema
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19:48 22.11.2016
Von Vicki Schwarze
Geteiltes Leid ist halbes Leid: Die Duderstädter Adam Kiss (l.) und Deni Skopic.
Geteiltes Leid ist halbes Leid: Die Duderstädter Adam Kiss (l.) und Deni Skopic. Quelle: Helge Schneemann
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Duderstadt

Keine guten Ausgangsvoraussetzungen für das Derby am Freitag bei der HG Rosdorf-Grone. Skopic ist bereits am Dienstag operiert worden, Kiss wartet auf einen Termin, um seine Achillessehne richten zu lassen. Der Duderstädter Keeper hat im Pokalspiel gegen den TV Stadtoldendorf eine Verletzung am Arm davongetragen, wird auf keinen Fall spielen können. Leicht angeschlagen ist darüber hinaus Kreisläufer Christopher Barth. Sein Trainer Thomas Brandes geht allerdings davon aus, dass der Neuzugang die Zähne zusammenbeißen wird und spielen kann.

Angesichts dieses personellen Engpasses ist die Frage nach eventuellen Nachverpflichtungen naheliegend. „Überlegen tun wir. Aber es ist natürlich relativ schwierig, in so kurzer Zeit jemanden nachzuverpflichten. Zumal man ja auch den monetären Aspekt im Auge behalten muss“, verdeutlichte Jahn-Manager Holger Schulz.

Die Situation ist angesichts der vielversprechenden Tabellensituation - der TV Jahn liegt derzeit auf Platz zwei - alles andere als einfach für die Verantwortlichen. „Viele Duderstädter Fans träumen davon, von der Oberliga direkt in die 3. Liga aufzusteigen. Die Mannschaft hat zweifelsohne Qualität. Wir werden uns zum Ende der Woche zusammensetzen und besprechen, welche Möglichkeiten wir haben“, sagte Schulz.

Für ihn und seine Mitstreiter geht es in erster Linie darum, eine solide Planung für die kommende Saison auf die Beine zu stellen. In diesen Überlegungen spielt natürlich auch der jetzige Coach eine wichtige Rolle.

Keine personellen, aber terminliche Probleme haben die Eichsfelder noch kurz vor Weihnachten. Am 17. Dezember steht für sie das Punktspiel bei der TSG Burgdorf III auf dem Plan. An diesem Tag ist allerdings auch das Final-Four angesetzt, für das sich die Brandes-Crew am vergangenen Wochenende qualifizierte. „Unser Plan ist es, das Spiel abzusetzen“, berichtete Christian Hupe, Spielwart bei den Duderstädtern, der mit dieser Aufgabe betraut ist. „Wir wollen den Pokal-Wettbewerb natürlich stützen, von daher möchten wir auch mit der stärksten Mannschaft antreten“, bekräftigte Brandes.

Gern hätten sich die Jahner erneut um die Ausrichtung des Final Four, an dem noch die HSG Schaumburg-Nord, die HSG Barnstorf/Diepholz und die SG Achim/Baden beteiligt sind, beworben. Doch daraus wird nichts, denn die Duderstädter Halle ist zu diesem Zeitpunkt mit den 28. Duderstädter Hallenfußball-Meisterschaften belegt.