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18:31 23.03.2018
Deni Skopic und der TV Jahn Duderstadt (hier im Spiel gegen Rosdorf) wollen die kleine Chance auf den Klassenerhalt unbedingt nutzen.|
Deni Skopic und der TV Jahn Duderstadt (hier im Spiel gegen Rosdorf) wollen die kleine Chance auf den Klassenerhalt unbedingt nutzen.| Quelle: Helge Schneemann
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Duderstadt

„Solange rechnerisch noch die Möglichkeit besteht, werden wir weiter versuchen noch zu punkten“, ist Trainer Jens Wilfer fest entschlossen: „Wir schauen also weiter von Spiel zu Spiel“, gibt der Coach die Marschroute vor. Jedenfalls haben wir noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz“, gibt der Co-Trainer Dirk Mittelstädt zu bedenken: „Wir müssen einfach jetzt schauen, was da noch geht.“

Nach Lage der Dinge werden aus dem Südniedersachsen-Trio TG Münden, TV Jahn Duderstadt und HG Rosdorf-Grone die beiden Regelabsteiger kommen. Der Vorletzte Duderstadt und das Schlusslicht HG Rosdorf-Grone liegen drei Zähler hinter dem Drittletzten TG Münden, der in den vergangenen Wochen deutlich geschwächelt und aus den letzten sieben Spielen nur einen Punkt geholt hat – und den ausgerechnet mit dem 23:23 bei der SG Börde Handball, die nach dem jüngsten 30:27-Sieg gegen den TV Jahn Duderstadt wohl kaum noch etwas mit dem Abstieg zu tun hat.

Also bringt Trainer Wilfer die Ausgangslage des TV Jahn Duderstadt auf den Punkt: „Wenn man noch etwas bewegen will, dann geht es einfach nur noch um das Ziel, die TG Münden noch zu erreichen.“ Die vier Heimspiele gegen den MTV Vorsfelde (24. März), der zuletzt vier Begegnungen in Folge verloren hat, gegen die HF Helmstedt-Büddenstedt (7. April), die HSG Schaumburg-Nord (21. April) und die HSG Plesse-Hardenberg (5. Mai) stehen noch auf dem Programm. Reisen müssen die Eichsfelder hingegen noch zum Lehrter SV (14. April) und zur SG Hameln (28. April), und das ohne ihren Trainer Jens Wilfer, der zeitgleich für den Verbandsligisten HSG Oha im Einsatz ist.

Bitter ist für den TV Jahn Duderstadt, dass er gegen den MTV Vorsfelde auf den 22-jährigen Außenspieler Sergej Rollheuser verzichten muss. Er hatte sich am vergangenen Sonnabend im Spiel bei der SG Börde Handball eine Knieverletzung zugezogen: „Das tut mir für Sergej richtig leid, zumal er seit Wochen richtig stark spielt“, leidet Co-sogar Co-Trainer Mittelstädt mit: „Wir wollen hoffen, dass es nicht so schlimm ist.“ Der Betroffene ist sehr enttäuscht, dass „ich der Mannschaft am Sonnabend nicht helfen kann. Ich hoffe aber, dass sich hinter der Knieverletzung nichts Ernsthaftes verbirgt und ich bald wieder auf der Platte stehen kann.“

Außerdem müssen die Eichsfelder ein weiteres Mal auf Kreisläufer Deni Skopic verzichten“, der aus privaten Gründen noch in seinem Heimatland Kroatien weilt. „Nach Ostern wird er wieder am Spielbetrieb teilnehmen“, ist Abteilungsleiter Christian Hupe zuversichtlich. Auch trotz der personellen Defizite gibt sich Hupe samt der Mannschaft längst noch nicht geschlagen: „Nach der zuletzt kämpferischen Leistung bei der SG Börde will man zu Hause jetzt ein kleines Wunder fabrizieren. Auch beim Hinspiel in Vorsfelde spielte der TV Jahn gut auf. Dort wäre ein Punkt drin gewesen“, so Hupe: „Am Sonnabend hoffe ich trotz der brenzligen Situation, dass sich die Halle füllt und wir von den Fans unterstützt werden. Vielleicht können wir diese und uns dann auch mit zwei Punkten belohnen.“

Was auch Trainer Wilfer nochmals untermauert: „Die Mannschaft hat doch in den vergangenen Spielen auch in puncto Einstellung und Kampfgeist gezeigt, das sie will und alles versucht. Viel Disziplin und hohe Effektiviät“, fordert der Coach, dessen Team in den vergangenen Wochen oft an personellen Grenzen gescheitert ist.

Von Ferdinand Jacksch

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