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Regional TV Jahn: Erstes Ergebnis weniger als zweitrangig
Sportbuzzer Sportmix Regional TV Jahn: Erstes Ergebnis weniger als zweitrangig
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18:16 17.07.2009
Kein Torwurf: Matthias Heim, hier in einem früheren Vergleich mit der HG Rosdorf-Grone am Ball, macht das erste Vorbereitungsspiel des TV Jahn Duderstadt auf die neue Regionalliga-Saison nicht mit.
Kein Torwurf: Matthias Heim, hier in einem früheren Vergleich mit der HG Rosdorf-Grone am Ball, macht das erste Vorbereitungsspiel des TV Jahn Duderstadt auf die neue Regionalliga-Saison nicht mit. Quelle: Tietzek
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„Es ist kein Testspiel“, stellt Stephan Albrecht, der Trainer des TV Jahn, vor der Abfahrt fest. „In einem Testspiel kann ich nur überprüfen, was ich im Training gemacht habe,“ erläutert der Duderstädter Teamchef, „und wir haben bislang nur Grundlagen und Ausdauer trainiert.“ Den Erfolg der ersten Trainingswoche macht Albrecht daher eher am Messen der Pulsfrequenz seiner Spieler als an Übungsresultaten mit dem Ball in der Hand. Vor diesem Hintergrund, bekräftigt Albrecht, sei der erste öffentliche Auftritt seiner Mannschaft im neuen Spieljahr nicht mehr als eine „einfache Bewegungseinheit“.

Lars Rindlisbacher, der sportliche Leiter der HG Rosdorf-Grone, spricht derweil von „einer interessanten Standortbestimmung.“ Für Mirco Jaissle, den neuen Trainer des Oberligisten, geht es darum, „sich so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen.“ Das Ergebnis sei dabei erst einmal zweitrangig.

Auch Kesilis und Heim fehlen

Als die beiden Rosdorfer Verantwortlichen diese Aussagen trafen, wussten sie aber offenkundig noch nichts von Albrechts Einstellung zum heutigen Aufeinandertreffen. Ihm ist das Resultat nämlich noch weniger als zweitrangig. Erstens befindet sich sein Team erst seit vergangenem Montag im Training, und zweitens steht ihm noch nicht die Bestbesetzung zur Verfügung. Die beiden Neuzugänge Carlos Swoboda (28) vom Liga-Konkurrenten Eintracht Glinde und Dennis Knudsen (22) aus Dänemark sind heute nicht dabei, sondern mit anderen Dingen beschäftigt – so kümmert sich Knudsen am Wochenende um seinen Umzug aus Skandinavien ins Eichsfeld. Matthias Heim weilt unterdessen auf einer Familienfeier, und Kreisläufer Nerijus Kesilis stößt erst in der kommenden Woche zum Kader.

Die Rosdorfer müssen im heutigen Vergleich dagegen noch auf den früheren Duderstädter Markus Scheurer verzichten, der sich im April in Freiburg einer Ellenbogenoperation unterzogen hatte. „Er trainiert mit Vorsicht mit, ist aber weiterhin in der Reha. Ich weiß noch nicht, ob er in der Vorbereitung überhaupt spielen wird“, berichtet Jaissle über den ehemaligen Zweitliga-Spieler. Schließlich wolle man nichts riskieren: „Mir ist wichtig, dass Scheurer zum ersten Saisonspiel am 28. August beim SV Aue Liebenau und zwei Tage später zu Hause in der ersten Runde des DHB-Pokals gegen GW Wittenberg-Piesteritz wieder fit ist“, hofft der Rosdorfer Trainer. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter Torjäger Christian Brand, der während der Woche über eine Verrenkung des Halswirbels klagte.

Von Michael Bohl und Ferdinand Jacksch

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