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Regional TV Jahn: Gegen Halle die Halle als Sieger verlassen
Sportbuzzer Sportmix Regional TV Jahn: Gegen Halle die Halle als Sieger verlassen
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17:28 05.11.2010
Von Vicki Schwarze
Das Ziel im Visier: Die Treffsicherheit von Jan Philipp Naß vom TV Jahn Duderstadt ist heute gegen den HC Halle gefragt.
Das Ziel im Visier: Die Treffsicherheit von Jan Philipp Naß vom TV Jahn Duderstadt ist heute gegen den HC Halle gefragt. Quelle: Pförtner
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Intensiv gearbeitet hat der Coach in der vergangenen Woche mit seinem Team. Zur Sprache kam logischerweise auch die Partie in Pohlheim, die die Eichsfelder mit 22:31 verloren. „Bis zur 53. Minute haben wir lediglich mit vier Toren zurückgelegen“, erinnert sich Brandes. Und seine Mannschaft war keineswegs chancenlos, doch die Angriffsschwäche machte alle Träume zunichte.

Die mangelnde Torausbeutung bereitet den Duderstädtern jetzt bereits seit einiger Zeit sorgen. Die Verantwortlichen versuchen immer wieder, das Übel an der Wurzel zu packen. „Wir haben viele Gespräche geführt mit den Spielern, doch einen wirklichen Grund, warum sie das Tor nicht treffen, kann eigentlich keiner nennen“, geben sich Brandes und sein Co-Trainer Carsten Lembke viel Mühe bei der Ursachenforschung.

Das Training der Jahner ist momentan fast ausschließlich darauf abgestellt, die Angriffsleistungen zu verbessern. Wobei es im Training durchaus rund läuft bei den Duderstädtern. „Aber Training und Spiel sind eben doch zwei verschiedene Dinge“, lässt sich Brandes nicht blenden. Wobei er keineswegs mutlos ist, denn „es ist ja nicht so, dass wir uns keine Chancen erarbeiteten“, hofft der Coach darauf, dass der Knoten bei seiner Truppe möglichst schnell platzt.

Wobei die personelle Situation noch immer nicht vollkommen zufriedenstellend ist. Die Teilnahme von Mittelmann Mark Tetzlaff ist mehr als fraglich, denn er hat eine schmerzhafte Kapselverletzung. „Es ist zwar nicht die Wurfhand, aber in der Abwehr benötigt er ja beide Hände“, macht sich Thomas Brandes wenig Hoffnungen auf einen Einsatz.

Dagegen sieht es in Bezug auf Nerijus Kesilis gut aus. „Nerijus wird spielen“, verspricht Brandes. In Pohlheim wollten die Verantwortlichen den Kreisläufer noch schonen. „Wir haben abgewogen, was uns wichtiger ist. Die nächsten drei Spiele gegen Halle, Nieder-Roden und Gelnhausen oder das Spiel in Pohlheim. Wir haben uns dann entschieden, Nerijus dort noch zu schonen“, erklärt Brandes die Entscheidung, Kesilis nicht einzusetzen. Auf dem Litauer ruhen heute große Hoffnungen, denn seine Routine und sein unbändiger Siegeswille soll die übrigen Jahner mitziehen. Damit die Jahner gegen Halle die Halle als Gewinner verlassen können.

Weiter spielen: GSV Eintracht Baunatal – HSG Gensungen/Felsberg (Fr.), SV Bernburg – SVH Kassel, HSC Bad Neustadt – HSG Pohlheim, TG Münden – HSG Nieder-Roden, ESV Lok Pirna – TV Gelnhausen (alle Sbd.), SC DHfK Leipzig – HG Köthen (So.).