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Regional TV Jahn genießt im Cup Heimrecht gegen Springe
Sportbuzzer Sportmix Regional TV Jahn genießt im Cup Heimrecht gegen Springe
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18:22 23.08.2010
Gehandicapt: Duderstadts Kreisläufer Nerijus Kesilis (am Ball) hatte mit Nasenbluten zu kämpfen.
Gehandicapt: Duderstadts Kreisläufer Nerijus Kesilis (am Ball) hatte mit Nasenbluten zu kämpfen. Quelle: Thiele
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„Das ist kein uninteressantes Los“, kommentierte Chefcoach Thomas Brandes im Trainingslager in Bad Brückenau die Auslosung: „Eine Partie, die vor allem sportlich machbar ist. Wichtig ist, dass wir während der Woche ein Heimspiel haben und nicht fahren müssen.“ Ähnlich wie auf dem Wunschzettel des Springer Ex-Nationalspielers und Spielertrainers Sven Lakenmacher statt dem TV Jahn Duderstadt in der zweiten Runde ein Heimspiel gegen den THW Kiel (spielt beim VfL Fredenbeck) stand, hat Jahn-Trainer Thomas Brandes seinen Wunschtraum nach einem Bundesligisten noch nicht aufgegeben: „Wenn wir Springe schlagen, ist die Chance auf einen Erstligisten in der dritten Runde noch größer.“

Für Rüdiger Anhuef, Geschäftsführer der TV Jahn Handball-Marketing, „wird Springe die Favoritenrolle für sich in Anspruch nehmen. Ich freue mich auf die Partie. Wir kennen Springe noch aus der vergangenen Saison, und ich bin sicher, dass wir ein schönes Pokalspiel erleben werden. Gut, dass wir ein Heimspiel haben.“
Während sich die Eichsfelder mit einem 27:20-Erfolg beim Ligakonkurrenten HC Einheit Halle qualifiziert hatten, sorgten die Springer in der ersten Runde für eine faustdicke Überraschung und warfen mit einem sensationellen 32:29 (16:19)-Erfolg den Erstliga-Absteiger GWD Minden aus dem Wettbewerb. Matchwinner war der gebürtige Mindener Frank Habbe mit neun Treffern.

„Das war Pokalerlebnis pur und ein Saisonstart nach Maß. Einfach genial“, jubelte HF-Manager Dennis Melching. Die Springer hatten sich für diese Saison noch einmal prominent verstärkt: Der 20-jährige Linkshänder Thomas Bergmann kam vom Erstligisten TSV Hannover-Burgdorf. Bergmann ist wie Jannis Fauteck, der ebenfalls aus Burgdorf kommt, mit einem Doppelspielrecht ausgestattet. „Sie werden vorrangig bei uns trainieren und spielen“, betont HF- Spielertrainer Lakenmacher. Claus Karpstein kommt vom Ex-Zweitligisten TSV Hannover-Anderten, Arne Bischoff von der TS Großburgwedel aus der Oberliga.

Die Paarungen: TV Jahn Duderstadt – HF Springe, HSV Hannover – Füchse Berlin, TSV Ellerbek – HSG Varel, Wilhelmshavener HV – TBV Lemgo, Ahlener SG – HSG Nordhorn-Lingen, TuS Esingen - VfL Bad Schwartau, VfL Potsdam – Dessau-Roßlauer HV 06, Eintracht Hildesheim - SG Flensburg/Handewitt, TUSEM Essen – SC Magdeburg I, VfL Fredenbeck –THW Kiel, HC Empor Rostock – SC Magdeburg II, SV Anhalt Bernburg – TV Emsdetten, Sieger Oranienburger HV vs. TSV GWD Minden II – HSV Hamburg, SG TMBW Berlin - TSV Hannover-Burgdorf, SV Oebisfelde 1893 – HSG Ahlen-Hamm. – Freilos: TuS N-Lübbecke.

Gut 24 Stunden nach dem 27:20-DHB-Pokalsieg beim HC Einheit Halle absolvierten die Duderstädter im Trainingslager in Bad Brückenau ein Testspiel gegen den Bayernligisten TSV Rödelsee. Dieses verloren sie mit 31:32 (16:15). Nach anstrengenden Einheiten schonten die Eichsfelder Torhüter Christian Wedemeyer und Torjäger Carlos Swoboda. Auch der angeschlagene Kreisläufer Kesilis (Nasenbluten) kam nur sporadisch zum Zuge. Brandes (8/5), Heim (6), Brand (5), Kaufmann (4), Nass, Knudsen (je 3), Kesilis und Tetzlaff (je 1) warfen die Tore.

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