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Regional TV Jahn setzt auf Kampfgeist und Publikum
Sportbuzzer Sportmix Regional TV Jahn setzt auf Kampfgeist und Publikum
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17:47 18.11.2011
Von Michael Bohl
Tempogegenstoß: Jahn-Linksaußen Frederik Brandes hofft gegen den HSC Coburg auf möglichst viele Kontertore. Quelle: Tietzek
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Duderstadt

Neun Profis im Kader und die höhere individuelle Klasse machen den HSC am Sonnabend, 19. November, im Gastspiel in der Duderstädter Halle „Auf der Klappe“ (Anwurf 18 Uhr) zum eindeutigen Favoriten. Die Loest-Truppe setzt als Außenseiter auf ihren Kampfgeist und ihre möglicherweise größere mannschaftliche Geschlossenheit.

Die nach dem Abstieg neuformierte HSC-Sieben präsentierte sich zu Saisonbeginn nicht sogleich als Einheit und erwischte – ähnlich wie der TV Jahn – einen klassischen Fehlstart. Nach 0:8 Punkten zum Auftakt hat der Absteiger sein Konto in der Zwischenzeit aber mit nunmehr 11:11 Zählern bereits ausgeglichen, während der Duderstädter Kontostand mit 8:14 Zählern noch weiterhin negativ ist. Trotz des Aufschwungs offenbarte das Coburger Ensemble in den Auswärtsspielen aber noch Schwächen, und genau da sieht Loest einen vielversprechenden Ansatzpunkt für seine Crew.

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„Wenn das Heimpublikum hinter seiner Mannschaft steht und diese 60 Minuten lang richtig fightet, kriegen die Coburger auswärts manchmal noch das ein oder andere Problem“, hat Loest beobachtet. „Das bedeutet auch eine Forderung an unser Publikum, uns zu unterstützen, auch wenn wir vielleicht einmal mit fünf Toren zurückliegen. Wir haben schließlich schon bewiesen, dass wir uns zurückkämpfen und auch einen klaren Rückstand aufholen können“, betont der Coach. Das Team müsse seinerseits einmal mehr Charakter beweisen und mit einer gesunden Einstellung zur Sache gehen, um den Favoriten, gegen den es „an einem normalen Tag“ keine Chance besitze, ärgern zu können. Loest: „Wir müssen das ganze Spiel über an unsere Grenzen gehen.“

Kampf allein werde aber nicht reichen, weiß der Trainer und Manager, vielmehr müsse man auch mit Kopf spielen: „Wir müssen taktisch klug handeln.“ So hofft Loest auf eine konzentrierte Abwehrleistung, die seiner Truppe Ballgewinne und in deren Folge Treffer über die erste und zweite Welle beschert. Im Positionsangriff komme es darauf an, gegen die offensive Deckung der Gäste geduldig zu agieren. Dabei müssen die Hausherren jedoch weiterhin auf die Dienste ihrer verletzten Spielmacher Mark Tetzlaff und Chris Meiser verzichten.

Aus der Reserve, deren geplantes Landesliga-Spiel in Wolfsburg verlegt worden ist, will Loest erneut Akteure in die erste Garnitur berufen. „Das ist wichtig, damit Leute wie Matthias Heim oder Janis Grisanovs zwischendurch einmal ein paar Minuten ersetzt werden und sich erholen können.“

Außerdem spielen: TG Münden – TSG Münster, Dessau-Roßlauer HV – SV Anhalt Bernburg, ESV Lok PirnaHSC Bad Neustadt, EHV Aue – HSG Gensungen/Felsberg.