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Regional TV Jahn startet in Serie von drei Schlüsselspielen
Sportbuzzer Sportmix Regional TV Jahn startet in Serie von drei Schlüsselspielen
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15:44 02.03.2012
Von Michael Bohl
Muss die Lücken in der gegnerischen Deckung finden: Duderstadts Janis Grisanovs ist gegen die TSG Münster gefordert.
Muss die Lücken in der gegnerischen Deckung finden: Duderstadts Janis Grisanovs ist gegen die TSG Münster gefordert. Quelle: Walliser
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Duderstadt

„Vier Punkte sollten es auf jeden Fall sein, und die ersten beiden wollen wir gleich gegen Münster holen“, sagt Loest vor dem Heimspiel gegen die TSG-Sieben. Für die wichtige Partie, die am Sonnabend, 3. März, um 18 Uhr in der Halle „Auf der Klappe“ angepfiffen wird, wünscht sich der Jahn-Coach lautstarke Anfeuerung durch möglichst viele Zuschauer.

Im Duell des Dreizehnten (als solcher steht der TV Jahn mit 14:28 Punkten derzeit auf dem rettenden Rang) gegen den Vierzehnten (die Gäste aus Hessen nehmen mit 13:29 Zählern den ersten Abstiegsplatz ein) muss Loest voraussichtlich noch auf die verletzten Leistungsträger Nerijus Kesilis und Marco Krist verzichten. „Beide befinden sich in der Reha-Phase, aber mit einem Einsatz am Samstag sieht es eher schlecht aus“, meint Loest, der mit Mark Tetzlaff noch einen angeschlagenen Akteur in seinem Aufgebot hat, dessen Mitwirken allerdings nicht gefährdet erscheint. Grazvydas Sereicikas und Matthias Heim können nach auskurierter Verletzung beziehungsweise Grippe wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte auflaufen, und schließlich hat Chris Meiser den fünftägigen Lehrgang des deutschen Junioren-Nationalteams in Warendorf unbeschadet überstanden und meldete sich fit in Duderstadt zurück.

Dass Meiser, vom Abschlusstraining abgesehen, in dieser Woche nicht mit seiner Vereinsmannschaft trainieren konnte, empfand sein Klubtrainer als Manko in der Vorbereitung auf das erste Schlüsselspiel. Mit dem gleichen Nachteil muss  aber auch Loests Münsteraner Kollege Konrad Bansa leben, dessen Rückraum-links-Spieler Max Kraushaar gemeinsam mit Meiser in Warendorf weilte. Auf Kraushaar, warnt Loest, müsse seine Deckung ebenso aufpassen wie auf den  nachverpflichteten Mihailo Djurdjevic und auf die gefährliche rechte Seite mit den beiden treffsicheren Linkshändern Daniel Wernig und Manuel Winkler.

„Münster ist keine schlechte Mannschaft“, unterstreicht Loest. Zwar habe die Jahn-Sieben im Hinspiel bei der TSG mit 42:30 einen Kanter- und zugleich ihren ersten Saisonsieg gefeiert, doch dieses Ergebnis zähle jetzt nicht mehr. Der Tabellennachbar habe bereits für Überraschungen gesorgt und zum Beispiel mit 34:32 bei der TG Münden gewonnen. Selbst bei der jüngsten 25:35- Heimpleite gegen GSV Eintracht Baunatal, so hat Loest beim Videostudium erkannt, habe die TSG 40 Minuten lang mitgehalten, ehe sie im Finish eingebrochen sei. Loest: „Wir gehen daher mit Respekt, aber ohne Angst ins Spiel.“

Außerdem: Anhalt Bernburg – HSG Gensungen, EHV Aue – ESV Lok Pirna, HSC Coburg – HSG Pohlheim, GSV Eintracht Baunatal – HC Aschersleben, DJK Rimpar – SG Leipzig, Dessau-Roßlauer HV – HSC Bad Neustadt, HSG Kleenheim – TG Münden.