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Regional TV Jahn verpflichtet Brüder, Torwart Magnus Gebhardt und Mark Tetzlaff
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20:40 28.06.2013
Wollen beim TV Jahn durchstarten: Bjaerne Kreitz, Finn Kreitz und Magnus Gebhardt (v.l.).
Wollen beim TV Jahn durchstarten: Bjaerne Kreitz, Finn Kreitz und Magnus Gebhardt (v.l.). Quelle: Blank
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Duderstadt

Die drei Nachwuchsakteure stehen für die Philosophie, die der TV Jahn in Zukunft verfolgen will: Der Kader soll sukzessive verjüngt werden, ohne an Qualität zu verlieren.

„Das sind drei junge Spieler, die den Prozess der Verjüngung symbolisieren“, verdeutlicht Manager Ekkehard Loest. Dass es nicht nur mit Talenten geht, weiß er. Ein erfahrener Mann für den mittleren Rückraum soll noch verpflichtet werden.

Mit den bisherigen Verpflichtungen zeigt sich Loest durchweg zufrieden. Den wahrscheinlichen Abgang von Kreisläufer Daniel Müller soll Bjaerne Kreitz kompensieren. Der 20-Jährige kommt vom Regionsoberligisten HSG Rhumetal und spielte davor für den Northeimer HC. „Bjaerne macht einen sehr guten Eindruck. Er ist körperlich sehr stark und durchtrainiert und kann auch Deckung spielen“, berichtet Loest.

Bruder Finn warf seine Tore zuletzt für Eintracht Hildesheim in der A-Junioren-Bundesliga Ost, belegte mit seinem Team dort den dritten Platz. Der 1,96 Meter lange gebürtige Gillersheimer ist im linken Rückraum zu Hause – jene Position, die beim TV Jahn in den beiden vergangenen Jahren Grazvydas Sereicikas inne hatte, der in seine litauische Heimat zurückgekehrt ist.

„Finn wird sicher seine Spielanteile bekommen“, betont Loest. „Er soll der Mannschaft mit seiner Größe Stabilität geben und hat zudem den Vorteil, auch Deckung spielen zu können.“

Gebhardt stand zuletzt für A-Junioren-Landesligist HSG Rhumetal im Tor. Der 19-Jährige soll langsam an das Tempo im Senorenbereich herangeführt werden. In den bisherigen Trainingseinheiten habe er „einen sehr guten und motivierten Eindruck gemacht“, so Loest. Glücklich ist der Manager über Tetzlaffs Rückkehr: „Wir wissen, was wir an Mark hatten und in Zukunft haben werden.

Er wird der Mannschaft in Defensive und in Offensive mehr Stabilität verleihen.“ Abgänge seien bis zum Saisonstart nicht mehr geplant, der Kader soll in der jetzigen Konstellation in die Oberliga-Serie gehen. Weitere Zugänge schloss Loest aber nicht aus.

cro/mig