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Regional Jeder, wie er will - aber synchron
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22:32 27.03.2017
Von Kathrin Lienig
Lässig und cool: Schon die Jüngsten wissen, wie sie sich vor Publikum und Juroren verkaufen müssen. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Erstmals war Göttingen bei der elften Auflage dieses Wettbewerbs Austragungsort. Die Teilnehmer - vornehmlich aus Niedersachsen - waren in den Sporthallen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und des Max-Planck-Gymnasiums untergebracht, machten Party, schauten auf die Konkurrenz und tanzten vor den Juroren, die sich auf der Hallen-Tribüne an unterschiedlichen Stellen positioniert hatten.

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Mädchen und Frauen waren eindeutig in der Überzahl, wenn Männer auf der Wettkampffläche zu sehen waren, dann bei den Hip-Hop-Gruppen, die vor allem im Adult-Bereich in der Überzahl waren. So unterschiedlich wie die Musikstile und Tanzrichtungen waren, so unterschiedlich war auch die Art und Weise der Darbietungen. Es gab Gruppen, die eine Geschichte erzählten, andere stellten die unterschiedlichsten Moves in den Vordergrund. Applaus bekamen alle reichlich.

Gleich zwei Siegerpokale nahm das Katlenburger Tanzstudio von Kerstin Baufeldt mit in den Kreis Northeim. Die „Showkids“ tanzten in bunten Kostümen zur Musik des Animationsfilms „Rio“, die „Showteens“ zeigten - passend zum Start der Motorsportsaison in Melbourne - ihre Choreografie „Formel 1“ und wurden dafür mit Platz eins belohnt.

Dance2u

In der Klasse „Adults Fortgeschrittene“ ging der Sieg nach Uesen in den Kreis Verden. Hip Hop mit dem Requisit „Stuhl“ war etwas Neues. Die Hip-Hop-Dance-Company wurde Zweiter, sie hatte am Abend zuvor in der Pause des Playoff-Spiels der Zweitliga-Basketballerinnen noch eine zusätzliche Trainingseinheit mit dieser Choreografie eingelegt. Auf Platz vier landete eine Formation der Göttinger Dance Company.

Zufrieden war Wiebke Salland, Leiterin der Turnerjugend, mit der Resonanz und dem Ablauf. „Es klappt alles wirklich sehr gut. Wir sind sehr zufrieden“, sagte sie, die neben ihrer eigenen Crew auch auf die Unterstützung des ASC 46 setzen konnte. Hier hatte Sarah Korditsch aus der Vereinsverwaltung der Königsblauen ein Team von etwa 50 Helfern koordiniert. „Je mehr los ist, desto besser“, sagte Jörn Lührs, Abteilungsleiter Sport beim Hallenbetreiber Göttinger Sport und Freizeit GmbH. Dirk Platta, Leiter des Eventbüros des Niedersächsischen Turnerbundes nannte die Sparkassen-Arena „perfekt“ für diese Art von Veranstaltung. „Man kann die Halle komplett abdunkeln, alles ist ganz neu. Sie war uns vom Turnfest noch in bester Erinnerung. Langfristig wollen wir in Niedersachsen drei, vier Orte für diesen Contest etablieren. Dieser hier könnte einer davon werden.“