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Regional Göttinger Tanzteam in Sotschi schon früh auf den Beinen
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11:50 25.02.2018
Das Tanzsportteam Göttingen tritt bei der Europameisterschaft 2018 in Sotschi an.
Das Tanzsportteam Göttingen tritt bei der Europameisterschaft 2018 in Sotschi an. Quelle: r
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Göttingen/Sotschi

„Während sich unsere Mädels bereits früher getroffen haben, um Haare und Make-Up vorzubereiten, erwachen auch die Männer zum Leben und fangen an, sich bereit für den Tag zu machen“, posteten der TSC-Vorsitzende Jens Wortmann und Teamsprecher Christopher Linne schon in aller Frühe.

Bereits um 7 Uhr Ortszeit (also 5 Uhr deutscher Zeit) hatte sich die A-Formation zu einem gemeinsamen Frühstück im Apart Hotel Imeretinsky Pribrechniy getroffen – und das mitten im ehemaligen Olympischen Dorf. Das Hotel liegt gerade einmal einen Steinwurf vom 3000 Zuschauer fassenden Ice Cube Curling Center entfernt, wo bereits ab 12 Uhr (MEZ) die Europameisterschaften eröffnet werden.

Acht Mannschaften sind am Start, unter anderem der Titelverteidiger Vera Thyumen aus Westsibiren, der Deutsche Meister 1. TC Ludwigsburg und natürlich die A-Formation des Tanzsportteams Göttingen. Abgemeldet hatte sich kurzfristig das Team Elegiya-Zhlobin aus Weißrussland. Schon um 9.15 Uhr Ortszeit musste das Tanzsportteam schon zur Stellprobe, die aber insgesamt schon sehr souverän war.

„Nach der Videoanalyse sind wir gerade noch einzelne Teile in der Aufwärmhalle durchgegangen“, meldete Teamsprecher Christopher Linne am frühen Sonntagvormittag. Pechvogel Linne kann wegen seiner Knieverletzung nicht mittanzen, sondern drückt ganz fest wie Daumen vor Ort - so wie auch die vielen zu Hause gebliebenen Fans.

Geknickt war unter den mitgereisten Schlachtenbummlern zumindest kurzzeitig der Eishockeyfan Jens Wortmann, der das Olympiafinale in Südkorea via TV verfolgte. „Meine Güte, war das spannend. Man hat gesehen, dass die deutsche Mannschaft den haushohen Favoriten beinahe geschlagen hätte. Das war ein Fight auf Augenhöhe - mit dem glücklicheren Ende für Russland.“ 3:4 nach Verängerung unterlag Deutschland.

Von Ferdinand Jacksch

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