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Regional Tanzsportteam Göttingen feiert drei Tage Jubiläum
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12:59 21.10.2018
Im neuen Outfit: das Tanzsportteam Göttingen bei der Präsentation in der S-Arena. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Sie kamen aus nah und fern: Tänzer, Gäste, Gratulanten. Und sie feierten drei Tage lang „25 Jahre Tanzsportteam Göttingen“. Bürgermeister Ulrich Holefleisch brachte bei der mit Spannung erwarteten Jubiläumspräsentation in der Sparkassen-Arena ein ereignisreiches Wochenende auf den Punkt: „Das Tanzsportteam ist ein erfolgreicher Botschafter der Stadt Göttingen.“ Von der Bundesliga bis hin in die Weltspitze. „Hier herrscht wirklich Tanzsportbegeisterung“, ergänzte Jens Wortmann, seit mehr als acht Jahren Vorsitzender des TSC Schwarz-Gold Göttingen.

Facettenreich und sehr kurzweilig

Drei Wochen vor der Deutschen Meisterschaft der Formationstänzer am 9. November in Braunschweig wurde das Geheimnis vor rund 1500 begeisterten Zuschauern gelüftet: Das mit einem Altersdurchschnitt von 21,3 Jahren stark verjüngte Göttinger Erstliga-Standardteam aus der Kooperation des ASC Göttingen, der Tanzschule Krebs und des TSC Schwarz-Gold im ASC 46 tanzt in der kommenden Saison erneut seine bisher erfolgreichste Choreografie „Postmodern Jukebox“, ein Mix aus Moderne und Vergangenheit, facettenreich und sehr kurzweilig.

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Präsentation des Tanzsportteam Göttingen

Dies aber in einem neuem Outfit, das sowohl das Thema „Postmodern Jukebox" sowie alte und neue Elemente verbindet sowie gleichermaßen das Motto „25 Jahre Formationstanzen in Göttingen“ aufgreift: sexy, frech und mit viel Liebe zum Detail.   Voller Schönheit, Anmut und Charme präsentierten die Damen der A-Formation ihre neuen Kleider mit den modernen Elementen wie die Hautstoffpartien, asymmetrische Schnitt sowie großen Strasspartien. Und dann auch noch mit Federn, die ja schon in den ersten Jahren der Formationen die Kleider zierten – ein absoluter Hingucker.

Göttinger haben Choreo noch weiter optimiert

Choreografie und Musik bergen noch so viel Potenzial, dass sie eine Überarbeitung in diesem Jahr noch ausgefeilter und attraktiver gemacht hat“, so Cheftrainer Markus Zimmermann. Für die elfte Saison in der ersten Bundesliga wurde die Choreografie noch weiter optimiert, unter anderem mit überraschenden und tänzerisch sehr anspruchsvollen Richtungswechseln.

Auch neue Bildentwicklungen und noch mehr musikalische Höhepunkte begleitete das Publikum mit anhaltendem Beifall. Eine gute Entscheidung des Trainerteams, kann doch das stark verjüngte Team der Choreografie so viel Neues geben. Die Konkurrenz aus Ludwigsburg oder Braunschweig muss sich in der Saison 2018/19 einmal mehr warm anziehen.

„Die Halle tobte“

Auf einer wechselvollen, spannenden und von Erfolg gekrönten Zeitreise machte der TSC-Vorsitzende Wortmann während seines kurzweiligen Vortrages unter anderem auch einen Halt im Jahr 2003, als für eine der ersten Präsentationen ein paar Turnbänke um eine Fläche gestellt wurden und sich vornehmlich die Eltern der jungen Tänzer an der Choreographie „James Bond“ begeisterten: „Die Halle tobte, es waren bestimmt 30 Personen dabei“, erinnerte sich Wortmann. „Dieser „harte Kern“ ist bis heute aktiv: Sabine und Dirk Montag, Jutta und Raimund Nolte sowie Dagmar und Herbert Glowacki gehören zu jedem engagierten Helferteam, aus dem im November 2014 die sogenannte Eltern-Formation („E-Fo“) hervorgegangen ist, die dem Tanzsport eher im Verborgenen nachgeht. Bei der Jubiläumspräsentation wagten sich diese Damen und Herren vor großer Kulisse auf das Parkett, um nach der Musik von Helene Fischer „Mitten im Paradies“ die rund 1500 Fans zu begeistern, ebenso wie die Paare der Göttinger Bundes- und Regionalligaformationen, die mit einem Medley aus „25 Jahre Tanzsportteam Göttingen“ vergangene Zeiten noch einmal wach werden ließen.

Von Ferdinand Jacksch