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Regional Team Göttingen spielt um Einzug ins Viertelfinale
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21:03 15.03.2012
Entscheidungsspiel: die Göttingerin Sinnika Langbein.
Entscheidungsspiel: die Göttingerin Sinnika Langbein. Quelle: SPF
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Göttingen

„Win or go home“ heißt es für beide Kontrahenten am Sonntagvormittag im letzten Spiel der „Best-of-three“-Playoffserie zwischen dem Team Göttingen und den Heidelberger Basket-Girls. Als krasser Außenseiter in die Serie gestartet, hatten die Göttingerinnen den Sieger der Süd-Division bereits im ersten Spiel am Rande einer Niederlage. Im zweiten Spiel vor heimischer Kulisse zwang man den Favoriten dann in die Knie und erkämpfte sich ein entscheidendes drittes Match.

Nur Außenseiter

Obwohl die Mädchen von Trainer Finn Höncher mit einer Menge Rückenwind ins nächste Spiel gehen dürften, ist sich das Team des Außenseiterstatus‘ nach wie vor bewusst: „Wir sind trotz unseres Sieges im letzten Spiel der Außenseiter“, betont Aufbauspielerin Annika Röhrscheid, die bereits in den letzten beiden Partien für die verletzte Nele Aha in die Bresche gesprungen ist, „aber wenn wir wieder so geschlossen auftreten wie im letzten Spiel und 40 Minuten alle füreinander kämpfen, haben wir eine gute Chance in die nächste Runde einzuziehen“. Zustimmung findet Röhrscheid bei ihrem Coach: „Unsere größte Stärke ist unser Zusammenhalt, wie man in den letzten Wochen sehen konnte. Auf diese Weise werden wir Heidelberg wieder die gesamte Spielzeit unter Druck setzen und uns dadurch Selbstvertrauen für den Angriff erspielen“, so Höncher.

Das Team Göttingen kann am Sonntag außerdem Geschichte schreiben: Noch nie zuvor hat ein Göttinger Nachwuchs-Bundesliga-Team eine Playoff-Serie für sich entscheiden können. Wenig zu verlieren, viel zu gewinnen also, sagt auch Co-Trainerin Jennifer Kerns: „Wenn man die Ausgangslage bedenkt, mit all den Verletzungen und dem Ersten der Südgruppe als Gegner, hat wohl kaum jemand damit gerechnet, dass wir weiterkommen. Wir haben also nichts zu verlieren, es wird spannend.“

pap