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Regional Teams des HC Göttingen spielen unentschieden
Sportbuzzer Sportmix Regional Teams des HC Göttingen spielen unentschieden
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15:27 19.11.2019
Torschützin Rebecka Siebert (rechts) und der HC Göttingen, hier gegen Rissen, bringen vom Auswärtsspiel beim DHC Hannover einen Punkt mit. Quelle: Schneemann
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Göttingen

Nach mehrmaliger Führung hat sich die Hallenhockey-Herrenmannschaft des Aufsteigers HC Göttingen im Auswärtsspiel der Regionalliga Nord beim THC Altona Bahrenfeld mit einem 6:6 begnügen müssen. Auch das Damenteam spielte bei seiner Regionalliga-Premiere unentschieden.

Herren: THC Altona BahrenfeldHC Göttingen 6:6 (3:5).Nach der schnellen Führung durch Paul Steusslof, der mustergültig von Johannes Samulowitz bedient worden war und ins lange Eck einschob, war es Neuzugang Jakob Tutlies der nach erneuter Samulowitz-Vorarbeit erhöhte. Zwei unglückliche Gegentore später brachte Felix Waffenschmidt zwei Ecken im Tor der Gastgeber unter und schoss ein 4:2 heraus. Nach einem erneuten Anschlusstreffer der Hamburger sorgte Samulowitz für den Pausenstand.

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In der zweiten Hälfte ließen die Göttinger einige Chancen liegen und verpassten die Entscheidung zu ihren Gunsten. Allerdings stellte Tutlies nach dem erneuten Anschlusstreffer des Gastgeber zunächst durch eine der zahlreichen Ecken die Zwei-Tore-Führung wieder her. Zwei späte Gegentore sorgten dafür, dass die Gäste lediglich einen Punkt aus der Hansestadt entführten. Am Sonntag will der HCG den ersten Saisonsieg holen, wenn die Reserve des UHC Hamburg an den Kurt-Huber-Weg kommt. Los geht’s um 12.30 Uhr.

Damen: DHC HannoverHC Göttingen 4:4 (2:3). In einer hart umkämpften Partie fand der Göttinger Aufsteiger besser ins Spiel. Neuzugang Rebecca Klahn markierte nach einer Standardsituation das 1:0, allerdings glich der DHC im Gegenangriff aus. Die rund 40 mitgereisten Göttinger Fans sorgten für eine Heimspiel-Atmosphäre und bejubelten die 2:1-Führung durch Rebecka Sieberts, die per Schlenzball traf. In die Halbzeit gingen die Göttingerinnen nach einem erneuten Standardtor durch den zweiten Neuzugang Paulina Roth mit einer 3:2-Führung. Zu Beginn der zweiten Hälfte baute Gesa Blumenberg die Führung auf 4:2 aus.

„Zu diesem Zeitpunkt hätten wir die Führung besser verwalten müssen“, sagte Trainer Luca Petersen nach dem Spiel. Stattdessen bestimmte zunehmend der DHC, der auf ein aggressives Pressing setzte, die Partie, wodurch die Göttinger Abwehr um die gut aufgelegte Torfrau Nicola Mehler mehrfach geprüft wurde. Kaja Hoffmann fischte in der 45. Spielminute einen Torschuss mit einem Hechtsprung von der Linie, doch den folgenden Siebenmeter verwandelte der DHC zum 3:4. Drei Zeitstrafen erhöhten den Druck zusätzlich, und fünf Minuten vor Spielende glichen die zweitligaerfahrenen Hannoveranerinnen zum 4:4-Endstand aus. „Wir haben gezeigt, dass wir das hohe Tempo mitspielen können. In der Liga brauchen wir uns nicht zu verstecken“, resümierte Trainer Petersen. Bis zum ersten Heimspiel am Sonnabend um 13.30 Uhr gegen die Damen der TG Heimfeld aus Hamburg, die nur knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasst haben, möchte er das Umschaltspiel seiner Mannschaft verbessen.

Von Eduard Warda

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