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Regional Teilerfolg für Damen des ASC 46 Göttingen
Sportbuzzer Sportmix Regional Teilerfolg für Damen des ASC 46 Göttingen
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16:44 26.11.2019
Mara Sophie Hedicke (l.) und Frida Randen verbuchten mit dem ASC Göttingen am Doppelspieltag Sieg und Niederlage. Quelle: Helge Schneemann
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Göttingen

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Vfl Lintorf – ASC 46 Göttingen 2:3 (25:17, 23:25, 22:25, 25:18, 10:15).Am Sonnabend um 13 Uhr begann das lange Volleyball-Wochenende für die zwölf Spielerinnen des ASC und ihr Trainerduo Marcel Rieskamp und Johannes Hellwig mit der Abfahrt nach Lintorf. Der Gastgeber hatte nach verkorkstem Saisonstart die letzten drei Partien gewonnen, war also klarer Favorit und startete entsprechend.

Der ASC brauchte den ersten Satz, um ins Match zu kommen und sich auf Lintorfs Spielweise einzustellen. Ab Satz zwei boten die Gäste dann Paroli. „Wir arbeiten in der Defensive gut, sind im Angriff durchschlagskräftig und haben durch Frida Randen und Nina Schmitt zwei Aufschlagserien – das reicht zum Satzgewinn. Und den Schwung nehmen wir dann gleich in Durchgang drei mit, führen mit 9:5 und bringen diese Führung ins Ziel. Dabei erzielt Außen Madlen Bauer einige wichtige Punkte“, erklärte Hellwig. Mit einer 2:1-Satzführung und einem 3:0 Traumstart schnupperte der ASC an der Überraschung, doch dann führte eine Lintorfer Aufschlagserie zu einem Bruch im Spiel der Gäste, den Rückstand konnte der ASC bis zum Satzausgleich nicht mehr aufholen.

Späte Rückkehr aus Lintorf

„Im Tiebreak zeigen unsere Damen dann das Konstanteste, was wir bisher in der Regionalliga gespielt haben. In diesen entscheidenden zehn Minuten hat die Mannschaft richtig gut abgeliefert“, lobte Hellwig nach dem 15:10. Gegen Mitternacht war die Mannschaft zurück in Göttingen. Um 13.45 Uhr begannen in der Geschwister- Scholl Schule die Vorbereitungen für das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf FC Leschede.

ASC 46 Göttingen – FC 47 Leschede 1:3 (26:24, 20:25, 22:25, 23:25). Der ASC wollte den Schwung aus dem Auswärtssieg mit ins Heimspiel nehmen. Vor stimmungsvoller Kulisse war der erste Durchgang umkämpft. Leschede führte schon mit 23:18, als Mittelangreiferin Sarah Witte am Aufschlag die entscheidenden Punkte für den ASC einfuhr: 26:24 hieß es am Ende für das Heimteam. Dieser Rückschlag warf die Gäste jedoch nicht aus der Bahn, Leschede holte sich im zweiten Durchgang schnell eine 10:3 Führung und verwaltete diese bis zum Satzausgleich.

Und auch in den engeren Sätzen drei und vier bot sich stets das gleiche Bild: Der FCL erspielte sich früh einen Vorsprung, der ASC rannte mit viel Kampfgeist hinterher. Mal brachte Mitte Lina Ernst ein Aufsteigerzuspiel von Zuspielerin Swantje Oberthür im gegnerischen Feld unter, mal holte Mitte Nicole Drewes einen schönen Blockpunkt – doch alles in allem ist es vor allem Frida Randen, mit der das Spiel des ASC steht und fällt. Die Diagonalspielerin war im Angriff für mindestens die Hälfte aller direkten ASC-Punkte verantwortlich, auch ihre Hinterfeldangriffe und Blöcke bereiteten Leschede viele Probleme. Die engen Sätze drei und vier entschieden die Gäste mit 25:22 und 25:23 auch deshalb für sich, weil sie bei den umkämpften Ballwechseln gedankenschneller und frischer wirken.

Spielfreies Wochenende, um Kräfte zu sammeln

„Ich denke, dass wir in Aufschlag und Annahme kleine Vorteile hatten, das sind im Damenvolleyball aber entscheidende Elemente. Hinzu kommt, dass der ASC schon gestern Abend das kräftezehrende Spiel in Lintorf hatte, keine 24 Stunden später erneut antreten musste. Möglicherweise fehlte deshalb am Schluss auch etwas die Fitness und Konstanz“, sagt Gästecoach Jörg Alsmeier nach dem Sieg seines Teams.

Und was nimmt der ASC aus den beiden Spielen mit? Beim Tabellenvierten zu gewinnen ist sicher eine bravouröse Leistung, gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf Leschede Punkte liegen zu lassen, tat dagegen sehr weh. „Wir haben nun ein spielfreies Wochenende, um uns zu erholen, Kräfte zu sammeln, die Lehren aus den beiden Spielen zu ziehen und dann mit Schwung in den Weihnachts-Endspurt zu gehen. Drei Spiele stehen im Jahr 2019 für uns noch an“, fasste Hellwig zusammen.

Von Peter König

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