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Regional Tischtennis: Fusion der Kreise Göttingen, Northeim und Osterode für Spieljahr 2014/15 geplant
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18:51 25.06.2013
Auslaufmodell Bezirksliga: Noch steht nicht fest, wie es für die Teams wie die Mädchen der TTG Sattenhausen/Wöllmarshausen (hier mit Denise Bringmann/vorn und Marie Bolle) in Zukunft weiter geht.
Auslaufmodell Bezirksliga: Noch steht nicht fest, wie es für die Teams wie die Mädchen der TTG Sattenhausen/Wöllmarshausen (hier mit Denise Bringmann/vorn und Marie Bolle) in Zukunft weiter geht. Quelle: CR
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Göttingen

Ziel ist es, im kommenden Jahr in Zusammenarbeit mit den Tischtennis-Kreisen Northeim/Einbeck und Osterode den „Tischtennis Regionsverband Südniedersachsen“ ins Leben zu rufen.

Seit gut eineinhalb Jahren hatte der Vorstand um den Vorsitzenden Wolfgang Böttcher am Satzungsentwurf gefeilt, dem der Kreistag nun folgte und die seit 2009 laufenden Fusionsverhandlungen auf die Zielgerade brachte. Die Kreise Northeim und Osterode haben im August und September ihre Kreisversammlungen. Am 1. Juli findet eine weitere gemeinschaftliche Sitzung aller drei Vorstände statt, in der möglichst schon ein Termin für die Gründungsversammlung gefunden werden soll.

Ein ehrgeiziges Ziel

Ehrgeiziges Ziel ist es, nach einer Versammlung der Delegierten im Frühjahr bereits den Spielplan der Saison 2014/15 gemeinschaftlich zu organisieren. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Vereine finanziell nicht zusätzlich belastet werden. Die bisherigen Beiträge und dann wegfallenden Abgaben an den Bezirk reichen voraussichtlich aus.

Der Niedersächsische Tischtennis-Verband unterstützt die Bildung von Regionsverbänden. Beim außerordentlichen Verbandstag am Sonntag wurde eine neue Satzung beschlossen, die das Vorhaben der alten Tischtennis-Kreise unterstützt.
Unter Druck gerät nun der Tischtennis-Bezirksverband. Bezirksklassen und Bezirksligen werden in die Obhut der Regionsverbände fallen, neben dem südniedersächsischen ist auch ein Zusammenschluss der bisherigen Kreise Peine/Salzgitter/Braunschweig/Wolfenbüttel im Entstehen. Allein im Kreis Goslar gibt es derzeit noch keine Bestrebungen, sich neu zu organisieren. Bleiben lediglich die Bezirksoberligen, und auch da arbeiten die Verantwortlichen bereits an einer Neuorganisation. Alles deutet derzeit auf ein Ende der Tischtennis-Bezirksebene hin.

Spielsysteme bleiben unverändert

Nicht anfreunden konnten sich die Delegierten des Kreistages mit der Einführung von Vierermannschaften in den Kreisligen. Auch die Spielsysteme bleiben zunächst unverändert, abgesehen von der Damen-Kreisliga, die nach dem „Braunschweiger System“ spielen wird. Zwar sahen die Vereinsvertreter die bestehenden Probleme, doch sollen diese im kommenden Jahr vom dann hoffentlich arbeitsfähigen Regionsverband in Angriff genommen werden.

Keine Veränderungen brachten die Wahlen, alle Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Auch wurde der Vorstand entlastet und der neue Haushaltsentwurf gebilligt.

Ausbildung von „WO-Coaches“

Die Schiedsrichter-Ausbildung erfolgt nicht mehr auf Kreis- sondern nur noch auf Verbandsebene. Dafür bildet der Kreis „WO-Coaches“ aus, die nach einer Prüfung das Zertifikat erhalten, sich in der Wettspielordnung und im Punktspielbetrieb genau auszukennen. Das erste Ausbildungsseminar wird am 17. August stattfinden.

Eine erfreuliche Nachricht hatte der bestätigte Vorstand dann auch noch: Die Zahl der Mannschaften auf Kreisebene ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Besonders erfreulich ist die Zunahme der Jugendmannschaften auf Kreisebene.

Von Ralph Budde

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