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Regional Trainer Rogalski sieht noch viele Baustellen
Sportbuzzer Sportmix Regional Trainer Rogalski sieht noch viele Baustellen
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18:06 23.08.2011
Die Neuen beim Tuspo Weende mit Trainer Frank Rogalski (rechts): Lisa Schmidt, Nicole Riechel, Anika Müller, Pia Huhnholz und Eldina Kompata (von links).
Die Neuen beim Tuspo Weende mit Trainer Frank Rogalski (rechts): Lisa Schmidt, Nicole Riechel, Anika Müller, Pia Huhnholz und Eldina Kompata (von links). Quelle: Pförtner
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Weende

Sie zelebrierten die Tusporaner in stimmungsvoller Atmosphäre am Tag des Sports in der Weender Halle – inklusive eines Trainingsspiels gegen die zweite Mannschaft des Vereins. Fünf neue Spielerinnen hatten dabei ihren ersten Auftritt im Weender Trikot: Nicole Riechel, Pia Huhnholz, Antonia Winkler, Edlira Komata und Lisa Schmidt. Seit mehreren Wochen läuft die Vorbereitung auf Hochtouren. Neben dem reinen Volleyballtraining war auch Teambuilding gefragt, dazu ging die Mannschaft am Edersee klettern. Auch ein Trainingslager in Wetzlar trug dazu bei, dass sich die Spielerinnen besser kennenlernten und die Zugänge integriert wurden.

Drei Tage lang standen die Weenderinnen in Wetzlar in der Halle – insgesamt zwölf kräftezehrende Stunden. Möglicherweise ist so die Leistung im Trainingsmatch gegen die eigene Reserve aus der Verbandsliga zu erklären. 25:18, 21:25, 25:10 endeten die drei Sätze, in denen es selten hohe Volleyballkunst zu bestaunen gab. Rogalski wollte das Spiel nicht als launiges Freundschaftsspiel betrachten, sondern als erste Standortbestimmung mit Wettkampfcharakter. Entsprechend wütend reagierte er dann auch, als im zweiten Satz wenig zusammenlief, stauchte die Spielerinnen zusammen und forderte mehr Konzentration.

Speziell in Angriff und Annahme hat der Trainer noch eine Menge Arbeit vor sich, Durchschlagskraft in der Offensive und Feinabstimmung sind da die größten Baustellen. „Wir träumen von Platz sechs. Platz eins bis vier sind in meinen Augen unrealistisch, da sind Gfl Hannover, Bad Laer, Emmlichheim und Cloppenburg deutlich stärker, auch Aufsteiger Oldenburg hat ein gutes Team beisammen“, sagt Rogalski. Damit haben die Weenderinnen nur eine Außenseiterrolle im Kampf um die vier Plätze, die nach der Ligareform zum Start in der neu geschaffenen dritten Liga berechtigen.

Neben der ersten Mannschaft stellte sich auch Tuspo II den Besuchern des Sporttages in Weende vor. Jahrelang hatte Tuspo versucht, hinter der Ersten ein zweites Team in einer hohen Spielklasse zu etablieren. Nach dem Abstieg aus der Landesliga war dieses Ziel allerdings in weite Ferne gerückt. Die Möglichkeit für junge Talente, in einer hohen Spielklasse an die Regionalliga herangeführt zu werden, schien für Jahre verspielt.

Daher hat sich Tuspo mit der in die Verbandsliga aufgestiegenen der VSG Göttingen auf einen Vereinswechsel verständigt. Das von Jan Feldhusen trainierte VSG-Team ist nun das Sprungbrett für hoffnungsvolle Nachwuchsspielerinnen. Sportlich ein für den Göttinger Damen-Volleyball sinnvoller Wechsel, wenn Weende es schafft, nicht nur die erste Mannschaft zu fördern, sondern auch sein zweites Damenteam stark zu machen.

pk