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Regional Trainer schieben sich gegenseitig Favoritenrolle zu
Sportbuzzer Sportmix Regional Trainer schieben sich gegenseitig Favoritenrolle zu
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19:10 25.09.2009
Will aus den unteren Tabellenregionen weg: Spartas Eray Sen (M., gegen die Groner Thomas Jahn/l. und Marcel Meyer/r.)
Will aus den unteren Tabellenregionen weg: Spartas Eray Sen (M., gegen die Groner Thomas Jahn/l. und Marcel Meyer/r.) Quelle: CR
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FC Grone – TSV Landolfshausen. „Grone ist der Ligafavorit“, sagt Landolfshausens Trainer Ingo Müller, „und wir nehmen gerne die Underdog-Rolle an.“ Trotzdem stellt er klar: „Wir wollen in Grone drei Punkte holen.“ In der vergangenen Saison hätten sie es fast geschafft. Vor 13 Monaten führte der TSV bereits mit 2:0, „und das mit einer Rumpftruppe“, betont Müller. Aber dann sei man zu ungeschickt gewesen. Das Spiel endete 2:4. Aber Müllers Team ist gut in Form. Die letzten beiden Spiele wurden hoch gewonnen „und hätten noch deutlicher ausfallen müssen, wenn nicht das Manko mit der Chancenverwertung wäre“, sagt der TSV-Coach. Aber auch der FC Grone ist in bestechender Form. „Wir haben uns viel Selbstbewusstsein geholt“, sagt Trainer Wilfried Rusteberg, der Landolfshausen als „Spitzenmannschaft der Liga“ lobt. „Die sind spielerisch stark und taktisch gut ausgebildet.“ Aber er ist davon überzeugt, dass der Ligavierte der Rehbachelf mehr liegt, als zuletzt Sparta.
SV Südharz-Walkenried – SC Hainberg. Ein großes Scouting hat der SC Hainberg nicht nötig. SC-Coach Oliver Gräbel spielte beim SV Südharz noch mit dessen Trainer Olaf Jödicke zusammen und weiß daher: „Das ist ein kompaktes Team, das vor allem sehr heimstark ist. Die zu Hause zu schlagen, ist sehr schwer.“ Aber zuletzt habe man „eine ganz starke Gimter Elf“ 4:1 bezwungen. Da haben wir unsere wahre Leistungsstärke gezeigt“, sagt Gräbel und fordert auch gegen Südharz, „dass sich jeder reinhängt“.
GW Elliehausen – Sparta. Die Stimmungslage ist bei beiden Mannschaften schlecht. Bei Elliehausen sieht Trainer Günther Friedrichs aufgrund der Offensivleistung seiner Elf schwarz. „Wir haben in sieben Spielen zwei Tore geschossen, wir haben quasi keinen Sturm.“ Es fehlten Durchsetzungskraft, Druck und die Chancenverwertung sei auch schwach. Die geringe Trainingsbeteiligung trage da nicht zur Verbesserung bei. „Wir brauchen jetzt Tore, sonst wird das auch gegen Sparta nichts“, ahnt Friedrichs. „Wenn wir da nicht gewinnen, dann weiß ich auch nicht...“, sagt Spartas Coach Heiko Bause vor der Partie beim Tabellenvorletzten. „Wir hatten uns in der Saison mehr erhofft und sind jetzt voll im Abstiegskampf.“ Entsprechend wichtig sind drei Punkte.

BSV will oben dran bleiben

TSV Wulften – Bovender SV. Mit dem letzten Spiel seiner Mannschaft, dem 5:1 gegen Tuspo Petershütte II, war BSV-Trainer Stefan Claus sehr zufrieden: „Wir haben uns in der Defensive gefunden und die Tore schön herausgespielt.“ Ziel sei es jetzt, die Serie zu halten und oben dran zu bleiben.
Die Spiele (Sonntag, 15 Uhr): Bad Gandersheim – Seulingen, Förste – Auetal, Südharz – Hainberg, Gimte – Bilshausen, Wulften – Bovenden, Petershütte II – Weser, Elliehausen – Sparta, Grone – Landolfshausen.

mb