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Regional Niedersachsen springen in Göttingen
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08:00 25.11.2019
Flugshow in der THG-Halle: Die Trampolinspringer zeigten ihr Pflicht- und Kürprogramm. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Trampolinspringer aus ganz Niedersachsen waren bei dem ASC 46 Göttingen zu Gast: In der Sporthalle des Theodor-Heuss-Gymnasiums sprangen insgesamt 104 Sportler jeden Alters um den Landestitel in der jeweiligen Altersklasse. Die jüngsten Teilnehmer waren zehn Jahre alt. Zuletzt organisierte der ASC diese Meisterschaft im Jahr 2015.

Zum ersten Mal sprangen auch „Senioren“ bei der Niedersächsischen Meisterschaft mit. Als Senioren werden alle Springer eingestuft, die älter als 30 Jahre sind. Aus Göttingen waren fünf Spinger in dieser neu geschaffenen Konkurrenz mit dabei, in den anderen Altersgruppen waren keine Sportler des Gastgebers vertreten.

Trampolin – auch ein Sport für Männer

In der Sporthalle laufen viele Mädchen umher, die glitzernde und funkelnde Kostüme tragen. Auch einige männliche Trampolinspringer sind dabei, doch die Mädchen sind eindeutig in der Überzahl. Ein junger Mann fällt allerdings auf. Er trägt einen Trainingsanzug und feuert die jungen Springerinnen seines Vereins an – vom Turnklub Berenbostel. Er heißt Dominik Rother, ist 22 Jahre alt, Student und erzählt über seine Leidenschaft – das Trampolinspringen. Seit 20 Jahren übt er den Sport aus: „Meine Mutter war auch Trainerin, daher springe ich quasi schon mein ganzes Leben“, erklärt er.

Rother berichtet, ein Trampolinspringer fange mit einfachen Sprüngen an: Grätsche, Hocke und Schraube seien leicht einzustudieren. „Dann steigert man sich langsam und springt Salti – in verschiedenen Ausführungen.“ Die Teilnehmer der Meisterschaften müssten in der Lage sein, ein Pflichtprogramm zu springen, sowie eine selbst zusammengestellte Kür. Dabei treten sie in unterschiedlichen Gruppen an: Erst sprangen die C- und D- Jugend, also Sportler im Alter von zehn bis 14 Jahren, später ging es für die B-Jugend um das Edelmetall. Am Abend starteten die Senioren. Außerdem wurden die Geschlechter getrennt. Rother erklärt: „Es wäre unfair, wenn Männer und Frauen, Mädchen und Jungen gemeinsam springen würden – ich kann als Mann viel höher springen, das konnte ich schon im Kindesalter.“

Jungen in der Minderheit

Gerade einmal zehn Jungen traten, laut Rother, bei der diesjährigen Meisterschaft an. „Viele Jungs denken nämlich, Trampolinspringen sei ein Mädchensport. Sie wollen lieber Fußball spielen“, sagt er. Obwohl sich eine Tendenz feststellen lässt: Rother erzählt, dass der Sport immer beliebter werde durch die Trampolinhallen und Gartentrampoline. Man solle allerdings nicht denken, jedes Trampolin sei gleich: „Mit diesem Wettkampfgerät springe ich bis an die Decke – wenn ich auf dem Gartentrampolin derartig losspringe, verletze ich mich.“

Dominik Rother springt seit 20 Jahren Trampolin - dabei ist der Student und Trainer gerade einmal 22 Jahre alt. Quelle: Anja Semonjek

Erstmals stehen die Landesmeisterschaften für Senioren auf dem Programm. Mit dabei sind fünf Turner aus Göttingen, die zwischen Anfang 40 und Ende 50 Jahre sind, so Thorsten Kirchmeier, Turntrainer und Organisator der Meisterschaft vom ASC Göttingen. „In den anderen Altersgruppen konnten unsere Springer das Anforderungsniveau nicht erfüllen“, erklärt er.

Kirchmeier freut sich darüber, dass die Senioren zum ersten Mal in Göttingen bei den Landesmeisterschaften antreten können. Insgesamt nehmen 20 Senioren in den unterschiedlichen Klassen teil. Der Niedersächsische Turner-Bund (NTB) ist einer der ersten Verbände, der eine Meisterschaft für die älteren Trampolinturner ausrichtet. Ziehen andere Landesturnverbände nach, bestehe die Chance, dass in diesem Bereich zukünftig auch eine Deutsche Meisterschaft stattfindet, teilt der Veranstalter mit.

Insgesamt sprangen 104 Teilnehmer in der Sporthalle des Theodor-Heuss-Gymnasiums.

Von Anja Semonjek

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