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Tuspo Weende: Saisonauftakt mit vielen Fragezeichen

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11:00 18.09.2020
Die Weender Volleyballerinnen müssen selbst für Stimmung zum Saisonstart sorgen. Quelle: Helge Schneemann
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Göttingen

Trotz aller Widrigkeiten startet am Sonnabend für Göttingens Volleyballer die Saison 2020/21. Wenn dann um 20 Uhr das Heimspiel des Tuspo Weende gegen den VfL Oythe II beginnt, betreten die Regionalliga-Spielerinnen sportlich wie organisatorisch Neuland.

„Wir starten am ersten Spieltag ohne Zuschauer. Die Vorgaben vom Niedersächsischen Volleyballverband und Deutschen Volleyballverband sind uneinheitlich, da wollen wir kein Risiko eingehen. Schritt für Schritt planen wir natürlich, wieder Publikum in die Halle zu bekommen und visieren für das danach folgende Match 50 Zuschauer als Obergrenze an. Aber zuerst wollen wir diesen Sonnabend heile über die Bühne bringen“, sagt Weendes Abteilungsleiter Bernd Großkopf.

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Motiviert trotz erschwerter Bedingungen

Auch aus sportlicher Sicht ist die Partie des Tuspo gegen den Oberligaaufsteiger VfL Oythe II für die Weenderinnen eine Wundertüte: Die Mannschaft erlebte einen kompletten Umbruch, mit Lina Haubrock, Olga Moser, Astrid Bergmann, Britta Gemmeke, Jody Heidel und Camilla Kahlig gingen sechs Spielerinnen, vier Neuzugänge hat das Trainerduo Manuel Holst und Stefan Baum bisher dafür integrieren können. „Trotz erschwerter Vorbereitung sind wir für unseren ersten Heimspieltag hoch motiviert. Die Atmosphäre wird sicher merkwürdig sein, die Stimmung von der Tribüne wird uns sehr fehlen. Trotzdem herrscht bei uns Vorfreude auf den Saisonstart“, erklärt Weendes Aussenangreiferin Kornelia Rambo.

Die Situation der Weenderinnen steht stellvertretend für alle Teams der Göttinger Volleyballszene: Bei nahezu allen Mannschaften fand ein personeller Aderlass statt, die Vorbereitung war kurz und der erste Spieltag findet ohne Publikum statt. „Bei uns kommen nur Spieler und Trainer in die Halle, die offiziell beim Verband gemeldet sind. So besteht größtmögliche Überschaubarkeit zum Saisonauftakt – und dann sehen wir, wie sich die Situation weiterentwickelt. Sportlich betrachtet freuen wir uns natürlich auf den Start der Saison und hoffen auf einen reibungslosen Ablauf“, sagt Fabian Probst, Trainer des Herren-Verbandsligisten ASC 46 II.

Von Peter König