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Regional Tuspo Weende bringt Favoriten ins Straucheln
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18:35 21.09.2009
Angriff: Weendes Kathinka Rinke versucht in dieser Situation den gegnerischen Block zu überwinden. Oft war sie dabei auch erfolgreich, hatte mit ihrem Team am Ende aber das Nachsehen gegen den TV Eiche Horn.
Angriff: Weendes Kathinka Rinke versucht in dieser Situation den gegnerischen Block zu überwinden. Oft war sie dabei auch erfolgreich, hatte mit ihrem Team am Ende aber das Nachsehen gegen den TV Eiche Horn. Quelle: Theodoro da Silva
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Als der letzte Punkt entschieden war, die 2:3-Niederlage feststand, da sanken einige Spielerinnen von Tuspo Weende enttäuscht zu Boden. Sie hatten gekämpft, leidenschaftlich gespielt und standen so dicht vor der Sensation. So verabschiedeten sie sich vom Publikum und saßen noch eine ganze Weile traurig am Spielfeldrand.
Der TV Eiche Horn kam als Meister und dominierende Mannschaft der vergangenen Saison, die einen Kader hat, mit dem man 2. Liga spielen könnte. Tuspo dagegen hatte viele Abgänge zu verzeichnen und eine unruhige Sommerpause hinter sich.

Risikoaufschläge

Aber Tuspo überraschte. Neucoach Frank Rogalski hatte sein Team gut eingestellt. Mit Katharina Schulz, Kathinka Rinke, Claudia Rausch, Lena Schierjott, Christine Pieper und Yvonne Türpitz begann Weende in der THG-Sporthalle stürmisch. Risikoaufschläge sollten ein Mittel sein, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen – und das Konzept ging auf. Sieben Asse machte Tuspo im ersten Durchgang. Mitte des Satzes setzte sich Weende ab. Der Angriff war variabel, Einsatz und Wille auf dem Feld zu erkennen. Mit 25:17 holten sich die Weenderinnen den ersten Satz und sorgten mit dem kleinen Paukenschlag für ungläubige Gesichter beim Gegner. Solch eine Leistung hatten nur die wenigsten Tuspo zugetraut.
Auch der zweite Durchgang begann gut. Weende führte mit 8:5, aber vier Fehler zur Satzmitte führten zu einem Bruch, die Annahme wackelte und Rogalskis Team verlor Satz zwei. Nach schlechtem Start im dritten Durchgang (6:12) kämpfte sich Tuspo wieder zurück, glich aus (21:21), gab den Satz aber nach zwei Annahmefehlern ab.
Statt die Köpfe hängen zu lassen, wurde weiter gekämpft: Mit einer 13:2-Führung düpierte Tuspo den Gast aus Bremen und glich nach Sätzen aus. Nach einem Fehlstart im Tiebreak ging das Spiel, auch wenn sich Weende zu keinem Zeitpunkt aufgab, unglücklich verloren.
Nach dem Abpfiff raufte sich Bremens Coach die Haare. Mit so viel Schwerstarbeit hatte er nicht gerechnet: „Göttingen war unglaublich aggressiv.“ Tuspo-Trainer Frank Rogalski gab zu, dass „die Enttäuschung groß ist. Man hat dieses Gefühl, dass mehr drin war.“

Von Manuel Becker

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