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Tuspo Weende erarbeitet sich mühsamen Pflichtsieg gegen Langenhagen

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18:30 23.11.2021
Und wieder ein 3:1-Sieg für Tuspo Weende – der fünfte in dieser Saison.
Und wieder ein 3:1-Sieg für Tuspo Weende – der fünfte in dieser Saison. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Die Rollen sind klar verteilt gewesen, als die Volleyballerinnen des Tuspo Weende den SC Langenhagen empfangen haben. Doch lange tat sich der Tuspo in eigener Halle als Spitzenreiter der Regionalliga schwer, mit seiner Favoritenrolle gegen das Schlusslicht aus Langenhagen zurechtzukommen. Das 3:1 (25:23, 22:25, 25:23, 25:11) war für das Publikum drei Sätze lang schwere Kost.

Dabei hätte man durchaus auf eine Volleyballgala der Weenderinnen hoffen können, die sich im bisherigen Saisonverlauf in sehr guter Form präsentierten. Denn dem Weender Trainergespann Manuel Holst und Stefan Baum standen erstmals sämtliche Spielerinnen zur Verfügung. Dass es in den Sätzen eins bis drei eine zähe Angelegenheit wurde, hing mit der Spielweise der Gäste zusammen.

Da der SCL enorme Probleme im Spielaufbau hatte zeigte der Tabellenletzte oft keinen druckvollen Angriffsvolleyball, sondern setzte durchaus erfolgreich auf unkonventionelle Lösungen. Mehrfach legte die Zuspielerin der Gäste den Weenderinnen zweite Bälle ins Feld, schlugen die Angreiferinnen Bälle mit halber Kraft in die Lücken, die Weendes Feldabwehr bot. Und da der SCL mit Sabrina Smeikal-Möller auf Mitte zusätzlich die überragende Blockspielerin der Partie in seinen Reihen hatte, war das Match lange ausgeglichen. Dem Tuspo gelang es nicht, der Partie mit kraftvollem gradlinigen Offensivvolleyball seinen Stempel aufzudrücken. Vielmehr passte man sich dem Spiel der Gäste an und hatte mehrfach bei Netzrollern sogar noch das Glück auf seiner Seite.

Holst und Baum nutzten das Match gegen Langenhagen zudem, um an nahezu alle Spielerinnen mindestens einen Durchgang Einsatzzeit zu vergeben, nur Aussenangreiferin Kornelia Rambo und Zuspielerin Alexandra Sharipov spielten durch. „Wir machen das drei Sätze lang gut. Knackpunkt war der verlorene dritte Satz. Immerhin verlangen wir Weende alles ab. Trotzdem ein verdienter Sieg des Tuspo“, erklärte Langenhagens Coach Fred Meyerjürgens nach der Partie.

Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss – nach dieser Devise hatte sich der Tuspo eine 2:1-Satzführung erarbeitet, um in Durchgang vier dann endlich befreit und wuchtig aufzutreten. 11:7 und 16:9 jeweils durch spektakuläre Angriffe von Bönighausen, 20:9 und 11:7 und 16:9 jeweils durch spektakuläre Angriffe von Bönighausen, 20:9 und 21:9 durch krachende Longlinebälle von Rambo – mit 25:11 tüteten die Weenderinnen den 3:1-Sieg schließlich ein.

„Alle fünf Spiele konnten wir nun mit 3:1 gewinnen, das ist top. Aber das heute war unsere schlechteste Saisonleistung. Es fehlte die Konstanz, im Aufschlag machen wir zu viele Fehler, in der Annahme bewegen wir die Füße zu wenig. Obwohl wir heute viel Luft nach oben haben, gewinnen wir. Das ist das Positive an diesem Spieltag“, erklärte Holst nach dem Arbeitssieg, durch den Weende seine Tabellenführung gefestigt hat.

Von Peter König