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Regional Tuspo Weende feiert 3:2-Heimsieg gegen Oldenburg
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14:50 18.02.2019
Tuspo Weende, hier im Spiel gegen den VC Osnabrück, jubelt auch gegen den Oldenburger TB. Quelle: Schneemann
Weende

Personell musste Weendes Coach Manuel Holst kurzfristig auf seine Mannschaftsführerin und Leistungsträgerin Astrid Bergmann aus familiären Gründen verzichten. Für Bergmann zauberte Holst Mittelangreiferin Britta Gemmeke aus dem Hut. Gemmeke war nach einem Auslandssemester erst eine Woche zuvor wieder in Göttingen eingetroffen.

Das Spiel begann für den Tuspo wie gemalt: Über 11:7 und 17:10 holte man sich Durchgang eins klar mit 25:13. Doch im Anschluss war es wie abgeschnitten bei Weende: 0:9 war nach fünf Minuten des zweiten Satzes auf der Anzeigetafel zu lesen, und auf der Tribune rieb man sich verwundert die Augen.

„Unerklärlicher“ Satzbeginn für Tuspo Weende

„Dieser Satzbeginn war unerklärlich. Vorher waren wir im Angriff viel effektiver, da ist man von draußen auch etwas hilflos. Aber es gibt ein Extralob für die tolle Moral der Mannschaft, die diesen Satz nach dem kapitalen Fehlstart dann noch dreht“, sagte Holst.

Tatsächlich konnte Weende die Wende erzwingen – mit viel Willen und einem Kraftakt kippte das Heimteam den Satz noch über 4:10 und 17:17 zum 25:21 und hatte mit der 2:0 Satzführung nun eigentlich alle Trümpfe in der Hand. Doch Oldenburg wollte sich nicht geschlagen geben und kam durch ein 25:18 zum 1:2-Anschluss.

Schwere Spiele gegen Weende

„Gegen Weende ist es schwer zu spielen. Zwei Sätze laufen wir dem Geschehen hinterher. Satz drei und vier holen wir uns über den Aufschlagdruck“, analysierte Oldenburgs Trainer Stefan Noltemeier. Über Satz vier sollten die Weenderinnen schnell den Mantel des Schweigens legen, denn nach einem erneuten Fehlstart stand es im vierten Durchgang 0:11.

Der Tuspo hatte den Spielbetrieb nahezu eingestellt, und beim 4:16 sah es nach einer fürchterlichen Abreibung aus. Immerhin arbeitete sich Holsts Team bis zum 14:25 wieder zurück in die Partie und zeigte dann im Tiebreak eine kaum für möglich gehaltene Trotzreaktion. Den fünften Satz gewannen die Weenderinnen mit 15:9 auch, weil der Fehlerteufel nun wieder häufiger bei den Oldenburgerinnen zu Besuch war.

Lina Haubrock brachte frischen Wind für Tuspo

„In Satz fünf stellen wir auf der Mitte um. Britta Gemmeke hat in ihrem ersten Spiel nach langer Pause sofort ihre Leistung gezeigt, aber da war dann die Kondition zu Ende, und mit Lina Haubrock kam frischer Wind. Sie hat einige wichtige Punkte für uns erzielt“, erklärte Holst.

„Das Fehlen unseres Mannschaftskapitäns Astrid Bergmann haben wir mit einer geschlossenen Leistung kompensiert. Ein Fünfsatzspiel nach so einem ungewöhnlichen Verlauf noch zu gewinnen, ist schon stark“, sagte ein erfreuter Holst nach einem Heimsieg der besonderen Art.

In der Tabelle überholte Weende den Gegner und steht drei Spiele vor Saisonende auf Platz vier. Am folgenden Wochenende ist der Tuspo spielfrei und kann sich im Training noch einmal Schwung für die letzten drei Partien der Saison erarbeiten.

Von Peter König

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