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Regional Tuspo Weende nach 0:3 gegen SF Aligse ratlos
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18:56 21.11.2017
Senta Barke (links) und Britta Gemmeke vom Tuspo Weende (blaue Trikots).
Senta Barke (links) und Britta Gemmeke vom Tuspo Weende (blaue Trikots). Quelle: Helge Schneemann
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Göttingen

Nachdem am Sonnabend der letzte Ball im Drittligaheimspiel des Tuspo Weende gegen SF Aligse gespielt war, sah man bei den Weender Volleyballerinnen viele ratlose Gesichter. Das Ende des mit 0:3 (18:25, 23:25, 14:25) verlorenen Spiels konnte sich niemand so recht erklären, nachdem das Team des Tuspo an diesem Spieltag mehrere Gesichter gezeigt hatte.

Mit der Mannschaft aus Aligse, die in der vergangenen Saison noch für den Gfl Hannover spielte und Tabellenzweiter wurde, empfing der Tuspo Weende den dritten dicken Brocken in den letzten drei Wochen. Da man aber gegen Bremen und Ostbevern zuvor gut mitgehalten hatte, sollte auch gegen Aligse mindestens ein Satzgewinn herausspringen.

Das Team von Tuspo-Coach Manuel Holst verschlief den Auftakt, über 2:6 und 4:11 lag der Gastgeber früh deutlich zurück. Eine Aufschlagserie von Zuspielerin Johanna Wittneben brachte nicht nur etwas Ergebniskosmetik bis zum 18:25, endlich war auch Weende im Match angekommen.

Tuspo Weende gegen SF Aligse

In Durchgang zwei präsentierte sich das Team von Holst dann wie ausgewechselt. „Wir waren viel wacher, die Aufschläge haben funktioniert, die Annahme kam konstant, wir spielten konzentriert. Und wenn wir konzentriert sind, können wir richtig guten Volleyball spielen“, lobte Holst. Mit 8:4 ging der Tuspo in Führung, lag auch noch mit 20:17 in Front- und kassierte dann eine ärgerliche Sechs-Punkte-Serie. „Der Einbruch am Ende ist schwer zu erklären, bis dahin war unsere Annahme stabil, jetzt hatten wir leider entscheidende Wackler drin“, erinnerte sich Holst. Zwar brachte erneut Zuspielerin Wittneben den Tuspo von 20:23 noch auf 23:23 heran, aber Aligse nutzte seinen ersten Satzball eiskalt zum 25:23 und freute sich über die hart erkämpfte 2:0-Satzführung.

Mit toller Moral starteten die Weenderinnen in Satz drei, führten bis zum 9:8 und schienen erneut voll auf Kurs. Die ratlosen Gesichter nach dem Spiel waren die Konsequenz aus dem, was nun passierte: Der Tuspo kam völlig unerklärlich unter die Räder. Von 9:8 über 9:12, 12:20 und 14:25 siegten die Gäste aus Aligse glatt mit 3:0 und wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht.

„Ab Mitte des dritten Durchgangs fehlte uns der Glaube und die Entschlossenheit. Warum das so war, weiß ich auch nicht, lange Strecken des zweiten Satzes und am Anfang des dritten waren wir ebenbürtig. Das war völlig unnötig, da wir in der Situation nichts mehr zu verlieren hatten. Es ist uns als Team nicht mehr gelungen, ins Spiel zurückzukommen“, analysierte Weendes Libera Jenny Osterburg.

Nachdem Weende gegen drei Top-Teams in Serie verloren hat, geht es am kommenden Wochenende zur SCU Emlichheim II, die ein direkter Konkurrent der Weenderinnen im Kampf um den Klassenerhalt sind.

Von Peter König

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