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Regional Tuspo Weende überrascht gegen Tabellenführer
Sportbuzzer Sportmix Regional Tuspo Weende überrascht gegen Tabellenführer
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18:21 23.11.2011
Ball im Visier: Kai Oßwald vom Tuspo Weende bei einer Annahme. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Tuspo Weende – VSG Düngen/ Holle-Grasdorf 3:2 (22:25, 24:26, 25:20, 25:18, 15:11). Weende war auf dem Papier gegen Düngen klarer Außenseiter. Die Gäste führten vor dem Match die Verbandsliga ungeschlagen an, hatten sich vor der Saison mit mehreren ehemaligen Zweitligaspielern aus Giesen verstärkt. Zwar fehlten bei der VSG einige Leistungsträger aus gesundheitlichen Gründen, doch trotzdem ging der Favorit mit 2:0 in Führung.

Speziell das Schiedsgericht drückte dem Spiel den Stempel auf, pfiff höchst penibel und unausgeglichen technische Fehler. Daher reagierte Weendes Trainerin Daniela Wiemers und brachte Patryk Pochopien für den etatmäßigen Zuspieler Frederik Hanelt, dessen Pässe häufig abgepfiffen wurden, und damit wendete sich das Blatt: Nun konzentrierte sich der Unparteiische auf den Düngener Zuspieler, was die Gäste völlig aus dem Konzept brachte. Beim Stand von 20:20 im dritten Satz handelten sich diese so eine gelbe Karte durch Proteste ein. Die Weender nutzten die Gunst der Stunde, punkteten gegen den inzwischen völlig verunsicherten Tabellenführer und gewannen letztlich überraschend.

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Tuspo Weende – SG STV/ MTV Salzgitter 3:2 (18:25, 21:25, 25:19, 25:21, 15:10). Auch gegen Salzgitter brauchte Tuspo zwei Sätze Anlaufzeit. Doch angeführt von den starken Außenangreifern Jonas Höckner und Marco Staar wurde auch diese Partie nach 0:2-Rückstand noch umgebogen. „Es war ein Sieg der Moral und des Willens. Nach vier gespielten Stunden waren wir wirklich stehend K. o., aber die beiden Siege entschädigen“, freute sich Tuspo-Zuspieler Frederik Hanelt.
Landesliga

TSV Giesen IV – Tuspo Weende II 2:3. Die jungen Wilden aus Giesen starteten besser in die Begegnung und erspielten sich eine 1:0-Satzführung. Doch die routinierten Weender drehten den Spieß um, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und lagen nach dem dritten Satz mit 2:1 vorn. „Bei uns hat danach die Konzentration nachgelassen, und wir haben zugelassen, dass sich Giesen in den Tie-Break kämpft“, berichtete Diagonalspieler Helge Schlüter. In diesem führte der Gastgeber auch schon 8:2, doch nach einer Aufholjagd hatte Weende am Ende die Nase vorn.

Von Peter König