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Regional Tuspo Weende und ASC 46 Göttingen kämpfen um den Klassenerhalt
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10:00 28.02.2020
Tuspo Weende und der ASC 46, hier im Derby am vergangenen Wochenende, stecken mitten im Abstiegskampf der Volleyball-Regionalliga. Quelle: Foto: Heller
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Göttingen

Der vorletzte Spieltag der Regionalligasaison für die Volleyballerinnen des Tuspo Weende und ASC 46 Göttingen steht am Sonnabend, 29. Februar, an. Beide Teams benötigen im Kampf um den Klassenerhalt dringend Punkte. Dabei ist der ASC schon zum Siegen verdammt.

Abstiegskampf pur für die Göttinger Volleyballerinnen: Tuspo Weende als Sechster hat aktuell drei Punkte Vorsprung gegenüber dem SC Langenhagen auf Relegationsplatz acht. Dem ASC 46 als Neuntem fehlen bereits fünf Punkte zum rettenden Ufer. Bei noch sechs zu vergebenden Punkten ist das Team damit nicht nur zum Siegen verdammt – man benötigt zusätzlich noch Schützenhilfe. Wenn Langenhagen seine Partie gewinnen sollte, wäre der direkte Abstieg besiegelt.

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Die Weenderinnen haben am Sonnabend um 20 Uhr den USC Braunschweig zum Saisonheimspiel zu Gast. Dann geht es für das Team des Trainerduos Stefan Baum und Manuel Holst um mehr als nur zwei Punkte im Kampf für den Ligaverbleib. Der direkte Konkurrent Braunschweig ist Tabellensiebter mit einem Punkt weniger als der Tuspo. Vielmehr wollen die Weenderinnen beim letzten Heimauftritt vor ihrem treuen Publikum einen versöhnlichen Abschluss finden.

Tuspo-Damen warten auf ersten Sieg im Jahr 2020

Das Team des Trainer-Duos Baum/Holst ist die einzige Mannschaft der Liga, die 2020 noch ohne einen Sieg geblieben ist. Die verheerende Niederlagenserie gilt es für den Tuspo zu durchbrechen, und da kommt eine Hoffnungsträgerin gerade recht. Mitte Astrid Bergmann hatte Göttingen im November aus beruflichen Gründen verlassen, als Weende noch auf Platz zwei der Tabelle stand. An diesem Wochenende ist sie zu Besuch in Göttingen und wird für den Tuspo auflaufen. Sie ersetzt die verhinderte Lina Haubrock. Außerdem freut man sich beim Tuspo auf ein Wiedersehen mit den ehemaligen Mitspielerinnen Tea Onkes und Annalisa Sperling, die inzwischen für den USC aktiv sind.

„Im Hinspiel haben wir teilweise katastrophal gespielt. Da steht noch eine Revanche für eine verdiente Niederlage aus. Der Klassenerhalt aus eigener Kraft und vor dem eigenen Publikum ist das erklärte Ziel. Wir wollen die Saison zu einem guten Ende bringen. Es ist es für einige Spielerinnen das letzte Heimspiel im Weender Trikot – auch deshalb werden wir alles geben“, verspricht Weendes Britta Gemmeke.

ASC 46 tritt beim Tabellenschlusslicht an

Der ASC 46 reist am Sonnabend zum Schlusslicht FC 47 Leschede. Der FCL ist seit dem vergangenen Spieltag auch rechnerisch abgestiegen und kann befreit aufspielen. Die Gäste um das Trainerduo Johannes Hellwig und Marcel Rieskamp konnten vergangenen Sonnabend den Derbysieg gegen den Tuspo Weende und damit den vierten Heimerfolg in Serie feiern. Nun muss ein Auswärtssieg folgen, um die theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. „Der FCL hat eine junge und große Mannschaft, die uns im Hinspiel im Block große Probleme bereitet hat. Aber wenn wir so auftreten wie am Sonnabend gegen Weende bin ich zuversichtlich“, sagt ASC-Außenangreiferin Christine Pieper.

Von Peter König