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Regional Tuspo Weende verliert Krimi in Emlichheim 2:3
Sportbuzzer Sportmix Regional Tuspo Weende verliert Krimi in Emlichheim 2:3
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15:00 27.11.2017
Zwischendurch sahen die Weenderinnen schon wie der sichere Sieger aus, doch dann verloren sie das Spiel im Tie-Break. Quelle: Helge Schneemann
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Göttingen

Auf der Außenbahn musste Weendes Coach Manuel Holst viele Absagen verkraften, es fehlten Tanja Hülsebusch, Katrin Wendling, Sina Wiemers und Melissa Cordes. Auch Greta Barke darf wegen anhaltender Knieprobleme nicht springen und wird daher nur noch im Abwehrbereich eingesetzt. Deshalb wurde Caren Bartsch reaktiviert. Die erst 16- jährige Charlotte Nolte aus der zweiten Mannschaft kam zu ihrem Drittligadebüt.

Nach tollem Auftakt (5:1, 14:6, 25:21) und souverän gewonnenem ersten Satz glich Emlichheim ebenfalls mit 25:21 zum 1:1 aus. Es folgte die nächste Hiobsbotschaft für Holst: Zuspielerin Johanna Wittneben zog sich eine Oberschenkelzerrung zu, für sie kam Olga Moser. „Aus meiner Sicht war der Satzausgleich unnötig, wir geben drei Punkte Vorsprung nach der Hälfte des Satzes aus der Hand“, sagte Holst.

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In Durchgang drei verletzte sich dann auch noch Senta Barke unglücklich am Ellenbogen. Für sie kam ihre Schwester Greta an den Aufschlag – und machte von 9:9 auf 20:9 den Satz fast im Alleingang zu. Doch erneut kam Emlichheim zurück, in Satz vier war Weendes Hauptannahme bei den druckvollen Aufschlägen der Gastgeberinnen insgesamt zu fehlerhaft.

So musste nach vier Sätzen emotionaler Achterbahnfahrt der Tie-Break entscheiden. „Den fünften Satz verlieren wir ärgerlich, wechseln noch bei 8:5 die Seiten und liegen kurz danach 8:9 hinten. Letztlich ist es schade, dass wir heute einen Punkt mitnehmen, es hätten auch drei sein können. Auf Grund der Verletzungen vor und während der Partie mussten wir positionell mehrfach umstellen, das haben die Mädels sehr routiniert gelöst, ohne dass ein Bruch ins Spiel kam“, erklärte Holst. Da der Tuspo schon am nächsten Sonnabend den TV Cloppenburg empfängt, muss Holst vor allem hoffen, dass sich sein Lazarett schnell lichtet.

Von Peter König